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Nachrichten

November 2017

12 Theaterbesuch von Orwells "1984"

Am 24.10. besuchten die drei achten Klassen das Thaterstück „1984“ nach dem Roman von George Orwell im Schauspielhaus in Salzburg.

 

Eindrücke der Schüler:

 

Paula Bachmann: Ich fand das Stück sehr interessant, auch wenn ich nicht alles verstanden habe. Die Schauspieler haben ihre Rollen gut verkörpert. So konnte man unterschiedliche Gefühle wahrnehmen.

 

Miriam Mittermaier: Mir hat es gut gefallen, wie die Schauspieler das Geschehen auf der Bühne dargestellt haben. Sie haben ihre Rollen sehr echt rübergebracht. Was mir nicht so gut gefallen hat, war das Bühnenbild, weil das mit diesen weißen Rollos sehr verwirrend war.

 

Leopold Hermannsdorfer: Jeder wird von Big Brother überall und zu jeder Zeit überwacht und ausspioniert. Bei der Arbeit und auch beim Sport sind Kameras, mit denen Smith ständig überwacht wird.

 

Silvio Riehl: Man hat überhaupt keine Privatsphäre mehr. Immer ist ein großes Gesicht an der Wand, das dir sagt, was du machen sollst. Außerdem gibt es Spione, die dich überwachen.

 

Herzlicher Dank für die Organisation der Theaterfahrt ergeht an Werner Wiedemann!

12 Unvergessliche Eindrücke - Studienfahrt der Q12 nach Budapest

Studienfahrt – Budapest 2017

Montag, 23.10.2017, Bahnhof Übersee.  Frühmorgens machen sich 30 Schüler aus der Q12 des Staatlichen Landschulheims Marquartstein auf zur gut sechsstündigen Zugfahrt nach Budapest.

Nach der leider verregneten Ankunft am Bahnhof Budapest-Keleti und dem Weg zum Hostel mitten im Herzen von Pest, starteten wir eine kleine Kennenlerntour durch die Stadt mit einem Zwischenstopp bei der St. Stephans Basilika. Bereits die ersten Eindrücke waren so faszinierend, dass sich jeder auf die nächsten Tage in der Stadt gefreut hat. Nach einem Ausklang des Abends in kleinen Gruppen fielen alle müde und erschöpft, aber mit Vorfreude in ihre Betten.

Der nächste Tag startete mit einer River-Ride-Bus-Führung durch Pest und die Donau entlang. Budapest hatte den ersten River-Ride-Bus, welcher zuerst als normaler Bus auf den Straßen fährt und in der zweiten Hälfte der Führung ins Wasser fährt, einen Schiffsmotor eingebaut hat und zum Schiff umfunktioniert wird. Nach einer kurzen Mittagspause begaben wir uns zur großen Synagoge, in der außerhalb der Besuchszeiten immer noch Messen abgehalten werden. Während einer Führung wurde uns viel über die Geschichte ungarischer Juden und deren Situation erzählt. Aufgrund der damaligen Diskriminierung der Juden wurde ein Judenviertel erbaut, in dem sich auch die Synagoge befindet. Der Synagoge zugehörig war ein großer Kriegsgedenkfriedhof, den alle sehr beeindruckend fanden. Auf dem Weg zum Terrormuseum, das wir spontan bei der River-Ride-Tour gesehen hatten und unsere Lehrer dazu überreden konnten mit uns dorthin zu gehen, konnten wir selbst ein paar Eindrücke des Judenviertels und dessen Architektur sammeln. Im Terrormuseum wurden Faschismus und Nationalsozialismus thematisiert, was aufgrund der interessanten und mitreißenden Darstellungen in dem Museum die Stimmung ein wenig bedrückte. Unsere Heiterkeit kehrte allerdings zurück, als der restliche Verlauf des Abends mit Freizeit angekündigt wurde. So machten sich aufgeteilte Gruppen auf den Weg zu essen, Bars zu besuchen oder erneut Eindrücke in der Stadt zu sammeln.
Um auch Buda, den Teil der Stadt auf der anderen Seite der Donau zu sehen, fuhren wir mittwochs mit dem Bus zum Weltkulturerbe Burgareal – aufgeteilt in die Matthiaskirche und die Fischerbastei. Die Matthiaskirche wurde bekannt durch die dort stattgefundene Krönung der Kaiserin Sissi, die uns allen wohl bekannt ist. Sehr fasziniert betrachteten wir die Architektur und Wandmalereien in der Kirche und genossen bei schönstem Wetter die Aussicht über die Donau bis nach Pest. Anschließend an eine kurze, aber verdiente Pause fuhren wir geschlossen mit der Tram zum Parlament. Das imposante „goldenes Treppenhaus“ hat seine Namen durch die mit insgesamt 40kg vergoldeten Wände und Decken mehr als verdient. Mit einer Führung durch das Parlament war der offizielle Besichtigungsteil des Tages beendet. Ein Teil der Gruppe ging abends mit Herrn Schmid in einen Escape-Room, ein Spiel in kleinen Gruppen, bei dem man mit Hilfe von Hinweisen, Rätseln und Codes und deren Kombination versuchen musste, aus dem Raum zu entkommen. Daraufhin trafen sich wieder alle Mitfahrer mit Frau und Herrn Bader, um geschlossen in die in Budapest sehr bekannten Ruinenbars zu gehen. Diese gehören mittlerweile zum Weltkulturerbe und sind in Budapest für ihre traditionelle Vielfalt und gemütliche Atmosphäre bekannt. Aufgrund der Minderjährigkeit einiger Schüler wurden wir von einigen Bars abgewiesen, fanden dann aber letztendlich eine, in der wir den Abend gemütlich und gemeinsam ausklingen lassen konnten.

Der letzte Tag war nochmal ziemlich anstrengend, jedoch auch sehr erinnerungsreich. Wir sind auf den Janos-Berg gegangen und auf dem höchsten Punkt Budapests haben wir noch einen Turm bestiegen, der uns eine Aussicht über das komplette Relief der Stadt und die umliegende Umgebung gewährt hat. Trotz dem vielen Jammern beim Besteigen des Berges, genoss jeder den Ausblick und machte wunderschöne Erinnerungsfotos. Um einem Abstieg zu entgehen und ein wenig Zeit zu sparen, fuhren wir mit der Seilbahn wieder hinunter. Von Shoppen über weitere Besuche von z. B. der zeitgenössischen Fotoausstellung von Robert Capa bis hin zu Kirchenbesichtigungen fand jede Gruppe eine andere Beschäftigung und Art den letzten Nachmittag zu genießen. Um jedoch die Fahrt gemeinsam zu beenden und die schöne Zeit Revue passieren zu lassen, gingen wir abends in das Szechenyi-Bad, das nicht nur ein großes Schwimmbad ist, sondern auch mit einem riesigen Außenbereich und alter Architektur im Jugendstil glänzte. Am letzten Abend, hatten sich alle dazu entschlossen, gemeinsam in eine Bar zu gehen, um den letzten Abend in der so zusammengewachsenen Gruppe zu genießen.

Nach dem Frühstück machten wir uns auf zum Bahnhof, um den Zug nach Hause zu nehmen. Es lag viel Melancholie in der Luft, da jeder die Zeit in Budapest sehr genossen hat und am liebsten noch länger dageblieben wäre. Wir hatten ein sehr abwechslungsreichen Programm und die Lehrer haben eine perfekte Mitte zwischen Kulturprogramm und Freizeit gefunden. Wir lernten viel über die Geschichte und Kultur Budapests und brachten eine Menge schöner Erinnerungen, neuer Kenntnisse über die Stadt und Fotos, die uns immer an die tolle Zeit erinnern werden, mit nach Hause.

In diesem Sinne bedanken wir, das Team Budapest, uns bei Frau und Herrn Bader und Herrn Schmid, ohne die diese einmalige Fahrt nie möglich gewesen wäre.

Bericht von: Julia Auer und Jana Götze, Q12; Foto von: Hr. Schmid

12 Ein bayrisch-polnischer Abend als gelungener Abschluss des deutsch-polnischen Schüleraustausch

Mit einem stimmungsvollen bayrisch-polnischen Abend im Festsaal des LSH Marquartstein endete der erstmals durchgeführte Schüleraustausch zwischen dem LSH Marquartstein und einem Gymnasium der polnischen Hauptstadt Warschau.

Nach dem rundum gelungenen Besuch der zwanzig Schüler des Landschulheims in Warschau erfolgte nun vom 21. bis 27. September 2017 der Gegenbesuch der 30 polnischen Schülern in Marquartstein. Die hervorragende Organisation des Schüleraustausches mit Polen lag in den Händen von Heidi Pötscher und Florian Haigermoser.

 

Die Mehrzahl der Warschauer Schülerinnen und Schüler verbrachte die Tage in Bayern bei den Familien ihrer Austauschpartner, ein Teil der Gäste wurde im Internat des LSH untergebracht. So konnten die jungen Polen Einblicke in das Alltagsleben ihrer Gastfamilien bzw. in das abwechslungsreiche Internatsleben gewinnen.
Am ersten Morgen wurden die Warschauer von Schulleiter Herrn Czempinski herzlich begrüßt und erhielten anschließend eine Führung durch die Schule und das Internat, bei der sie Interessantes über die Geschichte und den reformpädagogischen Hintergrund des Gymnasiums erfuhren. Besonders beeindruckt zeigten sich die Warschauer beim Rundgang durch die schuleigene Gärtnerei, Töpferei und Schreinerei. Beim anschließenden Weißwurstfrühstück lernten die Gäste eine landestypische kulinarische Spezialität kennen.

 

Glücklicherweise spielte in den darauffolgenden Tagen das Wetter mit, so dass sich Marquartstein und Umgebung von der schönsten Seite präsentieren konnten. Das Wochenende verbrachten die Warschauer Schüler zusammen mit ihren Gastfamilien und unternahmen mit ihnen Bergwanderungen, fuhren nach München zum Oktoberfest, oder besuchten das Salzbergwerk und das Hallenbad in Prien. Ein besonderes Erlebnis war für einige junge Warschauer der Schafabtrieb in Unterwössen, bei dem sie sogar selbst mithelfen durften.

 

Die polnischen Jugendlichen, die im Internat untergebracht waren, stellten sich am Wochenende den sportlichen Herausforderungen im Kletterwald in Reit in Winkl und erkundeten zusammen mit den anderen Internatsschülern die Eisriesenwelt in Werfen.

 

Am letzten Vormittag vor der Abreise erhielten die Warschauer Gelegenheit, für ein paar Stunden zusammen mit den deutschen Austauschpartnern den Unterricht zu besuchen. Am Nachmittag wurde von allen Teilnehmern in interkulturellen Workshops der polnisch-bayrische Abend vorbereitet. Was zunächst nach Arbeit klang, machte allen Beteiligten großen Spaß. Mit ein Höhepunkt war die Einführung in bayrische Volkstänze: Herrn Hans Schwab, dem ehemaligen Schulleiter des LSH, gelang es in nur wenigen Stunden, den polnischen wie auch den einheimischen Schülern einige Grundschritte und Tanzfiguren beizubringen, so dass sie am Abend den geladenen Gästen gleich drei bayrische Tänze präsentieren konnten. Die passende Musik dazu wurde vom Schreinerlehrer des LSH, Herrn Michael Huber aufgespielt. Aber auch ein temporeicher polnischer Rundtanz wurde vorgeführt und im Laufe des Abends, weil es halt so schön war, noch mehrmals wiederholt.

 

Zum Schluss kamen die Zuhörer noch in den Genuss bayrischer und polnischer Lieder, die von den Schülerinnen und Schülern in gemischten Gruppen beim Karaoke vorgetragen wurden.

 

Doch dann hieß es leider Abschied nehmen. Wie man aber von einigen Schülern hören konnte, sind für das nächste Jahr gegenseitige Besuche, diesmal mit der gesamten Familie, geplant. Aber auch durch E-mails wird der Kontakt zwischen den Austauschpartnern wohl noch für längere Zeit bestehen bleiben.
Durch schöne gemeinsame Erlebnisse und neue Erfahrungen im jeweils anderen Land wurde so das wohl wichtigste Ziel dieses Schüleraustausches erreicht: gegenseitiges Verständnis und die Förderung der Freundschaft zwischen Deutschen und Polen.

 

Ein herzliches Dankeschön gilt deshalb auch dem Bayerischen Jugendring und dem Deutsch-Polnischen Jugendwerk, die durch ihre finanzielle Unterstützung die Durchführung dieses Austauschprogramms ermöglichten.

 

11 Bootsbau

16 Schülerinnen und Schüler, davon zwei Schreiner, wählten für die Oberstufe das von Herrn Leineweber angebotene P-Seminar Bootsbau und stellten sich somit einer großen Herausforderung: Dem eigenständigen Bau eines Bootes! Bereits beim ersten gemeinsamen Treffen im Schuljahr 2016/2017 begann die Planung für den Bau des sogenannten ,,Kymi Rivers“. Die Aufgaben der Schülerinnen und Schüler bestanden erstmals aus der Suche von Sponsoren, dem Besorgen des Materials, dem Erstellen von Flyern, der Routenplanung und der Pressearbeit. Hierbei übernahmen die Schüler, die an der Schule die Schreinerlehre machten, die Arbeitsschritte, die das Bedienen von professionellen Maschinen erforderten. Nachdem die notwendigen Utensilien, die aus Furniersperrholz (Okoumé), Epoxidharz, Glasgewebe, Kupferdraht und dem Bauplan von ,,Berger Boote“ bestanden, vorhanden waren, wurden auch schon die ersten Schritte des Bootsbaus vorgenommen. Zuerst wurden anhand von Schablonen aus dem Bauplan die Einzelteile des Bootes aus dem Holz ausgeschnitten. Daraufhin wurden in die Kanten der Planken in 15cm Abständen Löcher gebohrt, um später die Einzelteile mit dem vorher zurechtgeschnittenem Kupferdraht zu ,,vernähen“. Da das Boot natürlich allein durch Drähte nicht hält, wurden anschließend die Lücken zwischen den Teilen innen, sowie außen mit Epoxidharz verklebt. Bevor ein Überzug aus Glasfasergewebe und Epoxidharz, der das Holz vor Feuchtigkeit abschottet und es mechanisch belastbar macht, auf das Boot gegeben wurde, wurden die Kupferdrähte entfernt. Nachdem kleinere Aufgaben, wie das Wegschleifen von Epoxidharz Resten erledigt waren, fehlte nur noch das Lackieren des Holzes und fertig war der von den Schülerinnen und Schülern selbstgebaute Kymi River! Dank der sogenannten ,,Stitch & Glue-Technik“, in der die Holzteile erst ,,vernäht“ und dann verklebt werden, erfolgte ein stabiler, schneller und einfacher Bau des Bootes. Von Anfang an war allerdings nicht nur der erfolgreiche Bau eines Bootes in Planung, sondern auch eine gemeinsame Kajaktour. Nach längeren Diskussionen und Überlegungen entschied man sich letztendlich dafür, zwei Tage in dem österreichischen Ort Lofer zu verbringen und dort auf einem Campingplatz zu zelten. So machten sich am Montag, den 24. Juli 14 Schüler mit Frau Halbig, Herrn Leineweber und Herrn Kuhlbars mit regenfester Ausrüstung und den von ,,Sport Lukas“ ausgeliehenen Kajaks auf den Weg nach Österreich. Dort angekommen brach man nach dem Aufbauen der Zelter auch sofort mit den Kajaks zum nahegelegenen Fluss Saarlach auf, um dort die geplante Wildwassertour zu starten. Trotz schlechtem Wetter und großer Anstrengung erwies sich die vierstündige, über 15km lange Fahrt als sehr lustig und durchaus machbar für die bereits erfahrenen Schülerinnen und Schüler. Um den Abend gemütlich ausklingen zu lassen, ging man später als Belohnung noch in eine Pizzeria zum Essen. Aufgrund des andauernden starken Regens, der das Wasser enorm ansteigen ließ und den Fluss somit für Laien unbefahrbar machte, musste die Gruppe des P-Seminars Bootsbau leider auf die zweite, für den darauf folgenden Tag geplante Kajaktour verzichten. Abschließend lässt sich sagen, dass das P-Seminar Bootsbau ein sehr interessantes Seminar ist, von dem jeder der Gruppe profitieren konnte. Sozial-, Organisations-, und Kommunikationsfähigkeiten, sowie Werte wie Teamwork und Zusammenhalt wurden geschult und es war jedem Schüler möglich, seine Talente und Stärken miteinzubringen!

Test: Amelie Stadtelmeyer

 

05 “Multifunktionale Wunderwesen“ als Schulleiter

Christian Czempinski wurde offiziell in sein neues Amt als Leiter des Staatlichen Landschulheims eingeführt

 

Das Staatliche Landschulheim Marquartstein hat nun auch offiziell einen neuen Schulleiter. Bei einem Festakt im Festsaal der Schule erhielt Christian Czempinski seine Ernennungsurkunde zum Oberstudiendirektor aus den Händen des Ministerialbeauftragten Michael Rühl vom Bayerischen Staatsmininisterium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst.

 

Nach der locker humorvollen Begrüßung durch den stellvertretenden Leiter der Schule, Martin Bauhofer, stellte Michael Rühl den Werdegang des neuen Schulleiters vor. Christian Czempinski, 1965 in der Gemeinde Ramerberg bei Rott am Inn geboren und aufgewachsen, war neun Jahre lang Internatsschüler in Gars am Inn. Nach dem Abitur 1984 und der Bundeswehrzeit studierte er Latein, Griechisch  und Geschichte an der Ludwig Maxmilian Universität in München. Es folgten das Referendariat in Pasing und Tegernsee, bis er 1994 seine erste Stelle als fertiger Studienrat in Laufen antrat. Ab dem Jahr 2000 war der heute 52-jährige 13 Jahre am Ludwig Thoma Gymnasium in Prien tätig, sechs Jahre davon als Oberstufenkoordinator, bevor er an das neue Gymnasium in Kirchseeon wechselte. Hier war er stellvertretender Schulleiter und musste bereits wegen eines plötzlichen Todesfalls zeitweise die Schulleitung allein übernehmen. Darüber hinaus engagierte sich Czempinski in Arbeitskreisen am Ministerium, gab Lehrbücher für das Fach Latein heraus und verfasste Publikationen zur Didaktik in Fachzeitschriften. Hinzu kam seine Prüfertätigkeit im ersten Staatsexamen in der Fachdidaktik Latein. Aus all dem werde deutlich, dass Czempinski die besten Voraussetzungen erfülle, um eine Schule wie das Staatliche Landschulheim zu leiten, zeigte sich der Ministerialbeauftragte überzeugt. In einer Studie seien Schulleiter als „multifunktionale Wunderwesen“ bezeichnet worden, sagte Rühl, denn sie müssten Pädagogen, Schulmanager, Budgetsachverständige,  Streitschlichter, innovative Gestalter und vieles mehr sein. Diese Vielfalt verlange die volle Hingabe zum Beruf und den geschulten Blick für das Wesentliche. Mit der Einführung des neuen “LehrplanPlus“, dem G9 und der Digitalisierung kämen in den nächsten Jahren große Herausforderungen auf die Schulen zu, die nur gemeinsam mit dem gesamten Kollegium gemeistert werden könnten.

Der Ministerialbeauftragte würdigte besonders den stellvertretenden Schulleiter Martin Bauhofer, der in den letzten Jahren immer wieder über lange Zeiten die Schulleitung übernommen hatte. Er habe sich „unter sehr großem Zeiteinsatz für die Schulgemeinschaft eingesetzt, sich flexibel und lösungsorientiert mit allen Themen der Schule beschäftigt“, so Rühl. Dazu habe er die Schule nach außen hin bestens vertreten.

Die stellvertretende Ländrätin Resi Schmidhuber hieß Czempinski herzlich im Landkreis Traunstein willkommen und gratulierte zu der verantwortungsvollen Tätigkeit. Die neue Dienststätte sei nicht nur wegen der herrlichen Landschaft und des unverwechselbaren Profils der Schule eine gute Wahl, sondern der Landkreis Traunsteins sei auch ein „echter Bildungslandkreis“. Als Sachaufwandsträger für 14 Schulen habe der Landkreis allein 2017 rund 23 Millionen Euro aufgebracht, aber „es gibt nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung: keine Bildung“, zitierte sie John F. Kennedy. Marquartsteins Bürgermeister Andreas Scheck, der selbst ins Landschulheim gegangen war, betonte den hohen Bekanntheitsgrad der Schule. Immer wieder treffe man auch im fernen Ausland Leute, die den Ort Marquartstein durch das bekannte Gymnasium kennen. Das Landschulheim präge den Ort nun seit  fast 90 Jahren, 10 Jahre länger als die Gemeinde bestehe. Auch er hieß Czempinski herzlich in der Gemeinde willkommen und freute sich auf eine gute Zusammenarbeit.

Als letzter Redner stellte sich der neue Chef in einer höchst geistreichen, ironisch humorvollen Ansprache selbst vor. Ausgehend von Niklas Luhmanns organisationssoziologischer Abhandlung „Der neue Chef“ zeigte er verschiedene Aspekte des äußerst vielschichtigen Themas „Chef“ auf. Er rief alle dazu auf, sich trotz aller zu erwartender Probleme und Rückschläge keinem Fatalismus, Resignation oder innerer Emigration hinzugeben, sondern eine optimistische Sicht der Welt und der Schule zu pflegen. Er freue sich auf eine gute Zusammenarbeit.

Mit Kammermusikstücken aus der Barockzeit wurde der Festakt stimmungsvoll von den vier Musiklehrern der Schule umrahmt. Zum Abschluss hatte die Schulküche des Landschulheims ein leckeres Büffet vorbereitet, so dass die Gäste den neuen Schulleiter auch im persönlichen Gespräch kennenlernen konnten.     

Text und Bild: Christiane Giesen

Oktober 2017

15 “Ich habe Schule immer als etwas sehr Positives erlebt“

 

Christian Czempinski ist neuer Leiter des Staatlichen Landschulheims

 

Nach wiederholtem Wechsel in der Schulleitung in den vergangenen Jahren hat das Staatliche Landschulheim nun einen neuen Schulleiter: Studiendirektor Christian Czempinski, der bisher stellvertretender Schulleiter in Kirchseeon bei München war.

Der 52jährige ist verheiratet und Vater zweier erwachsener Töchter. Er kennt sich bereits gut in der Region aus. Er wurde 1965 in der Gemeinde Ramerberg bei Rott am Inn geboren, wo er auch heute wohnt. Als mittlerer von fünf Kindern wuchs er dort auf und besuchte dann neun Jahre lang bis zum Abitur das Gymnasium und Internat in Gars am Inn. Er studierte Altphilologie mit Latein und Griechisch  sowie Geschichte an der Ludwig Maxmilian Universität in München und trat 1994 seine erste Stelle als fertiger Studienrat in Laufen an. Ab dem Jahr 2000 war Czempinski 13 Jahre, sechs Jahre davon als Oberstufenbetreuer, am Ludwig Thoma Gymnasium in Prien tätig, bevor er an das neue Gymnasium in Kirchseeon wechselte.

„Ich wollte seit der Grundschule Lehrer werden“, erzählt Czempinski im Gespräch mit unserer Zeitung. Er habe Schule immer als etwas sehr Positives erlebt. Gerade durch das Internat sei sie auch wesentlicher Bestandteil in seinem Leben gewesen. Später konnte er seinen Berufswunsch noch mit seiner Leidenschaft für alte Sprachen verbinden. Weshalb hat er sich für den Weg eines Schulleiters entschieden, obwohl viele andere heute davor zurückschrecken? „Die Vorstellung, mich mit 52 Jahren quasi einzurichten und immer die gleiche Aufgabe zu haben ist nicht meins“, sagt er. Er wolle sich beruflich weiterentwickeln und sich in neue Bereiche einarbeiten. Er habe zwar größten Respekt vor der neuen Herausforderung, gehe aber mit Freude, Zuversicht und Optimismus an die neue Aufgabe heran. In der Zeit als Stellvertreter in Kirchseeon musste er wegen eines plötzlichen Todesfalls die Schulleitung acht Monate lang übernehmen. Diese Zeit habe er als sehr erfüllend empfunden, erzählt Czempinski. Er freue sich auch auf die Zusammenarbeit mit Schülern und Kollegen.

Derzeit besuchen rund 660 Schüler das Staatliche Landschulheim, davon 120 das Internat. Im neuen Schuljahr will der neue Schulleiter sich in allen Klassen persönlich vorstellen. Eine offizielle Amtseinführung findet voraussichtlich Ende Oktober statt.

 

Foto: Studiendirektor Christian Czempinski ist neuer Leiter des Staatlichen Landschulheims Marquartstein.

                                                                     Text und Foto: Giesen

 

15 Ästhetische Formensprache in Holz und Stein

Benjamin Hauer und seine Schüler stellen am Staatlichen Landschulheim Marquartstein aus

  „Meine Skulpturen brauchen Platz, um sich zu entfalten“, sagt Bildhauer Benjamin Hauer. Entsprechend zeigt er nur wenige seiner ästhetisch sehr ansprechenden Kunstwerke aus Stein und Holz in der neuen Ausstellung am Staatlichen Landschulheim Marquartstein. Es ist die erste Ausstellung des erst seit fünf Jahren in Prien ansässigen Künstlers. Neben der Arbeit in seinem Atelier unterrichtet Hauer auch das Fach Kunst in der Freien Waldorfschule in Prien. In einem der beiden Kulturräume der Schule sind daher auch ansprechende Arbeiten von einigen seiner Schüler zu sehen.

Beim Betreten des Kulturraums fällt zuerst ein überdimensionaler Mund auf einem Sockel ins Auge. „Kiss me“ aus Carrara Marmor fasziniert wie auch die anderen Arbeiten von Benjamin Hauer durch ihre klassisch ästhetische Formgebung und die meisterhafte Bearbeitung des Materials. Der samtig wirkende Stein fordert den Betrachter geradezu auf, ihn zu berühren, was in dieser Ausstellung sogar ausdrücklich erlaubt ist. „Die sinnliche Erfahrung gehört zur Bildhauerei“, erklärt der Künstler.

Auch sonst haben es Hauer in der Ausstellung vergrößerte Details des menschlichen Körpers angetan. Auf einem Kissen aus Lindenholz ist ein griechischer Fuß mit dem Titel „Athlet 776 v. Chr.“ zu sehen, denn vom Jahr 776 vor Christus gibt es die ersten Siegerlisten von den Olympischen Spielen der Antike. Bei der klassisch harmonischen Fußform ist die große Zehe ebenso lang wie die zweite Zehe. Eine Anspielung auf die Spiele ist auch das Kissen, auf dem früher der berühmte Lorbeerkranz für den Sieger überreicht wurde.

Einen Bezug zur klassischen Antike hat auch die hohe weibliche Figur im vorderen Teil des Raumes. „Irina“, eine griechische Friedensgöttin, präsentiert sich ganz in sich ruhend mit überkreuzten Armen und geschlossenen Augen, ohne dass sie Kontakt zur Außenwelt aufnimmt. Aus einem Stück aus Lindenholz gearbeitet strahlt sie eine große Ruhe aus, vielleicht auch weil sie sich nicht fortbewegen könnte, denn die Füße sind in ihrem Sockel verborgen.

Benjamin Hauer, 1973 in Dortmund geboren und in Konstanz am Bodensee aufgewachsen, absolvierte nach dem Abitur eine Ausbildung zum Steinbildhauer. Das folgende Studium an der Kunstakademie in München bei Heribert Sturm und Albert Hien schloss er 2004 ab. Seit dem Jahr 2000 arbeitete Hauer im eigenen Atelier in München und unterrichtete nebenher als Kunstpädagoge an verschiedenen Schulen. In 2012 zog er nach Prien, wo er ebenfalls ein eigenes Atelier unterhält und an der Oberstufe der Freien Waldorfschule Prien in Kunst unterrichtet.

Im zweiten Kulturraum sind ausgewählte Arbeiten der Schüler von Benjamin Hauer aus der letztjährigen 11. Klasse von der Freien Waldorfschule in Prien zu sehen. Aufgabe war es, ein großformatiges Bild zum Thema „Mensch“ zu gestalten. Die Schüler lösten die Aufgabe stilistisch völlig unterschiedlich. Vom realistischen oder verfremdeten Porträt, über Graffitis aus der Popkultur, Detailmalereien des menschlichen Körpers bis zu Fotografien sind beachtliche künstlerische Arbeiten zu sehen.

Bei der Vernissage freute sich Schulleiter Christian Czempinski, dass das Staatliche Landschulheim die beiden schönsten Räume der Schule in Kulturräume umwandeln konnte und so Platz für Ausstellungen von Künstlern in der ganzen Region bieten kann. Der Organisator der Ausstellung, der Künstler und Kunstpädagoge Karl-Heinz Hauser erklärte, dass bereits am Ende letzten Schuljahrs der Kunstlehrer Michael Herden vom Ludwig Thoma Gymnasium in Prien mit seinen Schülern hier ausgestellt habe. Mit der Freien Waldorfschule in Prien bestehe durch die gemeinsamen Abiturprüfungen seit vielen Jahren eine gute und enge Zusammenarbeit. Musikalisch umrahmte die Schülerin Mirjam Netzer die Vernissage sehr schön mit Stücken auf der Violine, wofür sie viel Applaus erhielt. Die Ausstellung ist bis Freitag, 27. Oktober von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr zu sehen.                    

Text und Foto: Christiane Giesen                                          

 

Foto: Der Bildhauer und Kunstpädagoge Benjamin Hauer neben seiner Skulptur „Kiss me“, einem großen Mund aus Carrara-Marmor

 

September 2017

16 LSH goes America – 12 Schüler im Wilden Westen

Seit vier Jahren besuchen Schüler des Landschulheims Marquartstein die Bucklin-High-School in Kansas. Auch dieses Jahr machten sich 12 Schüler der 11. Klasse und die beiden Begleitlehrkräfte Ralf Sepper und Kristina Volz auf den Weg in den Mittleren Westen der USA. Fast hätte Hurricane „Harvey“ uns einen Strich durch die Rechnung gemacht – doch dank einer Umbuchung des Fluges in letzter Minute kamen wir doch noch alle pünktlich und voller Vorfreude auf unser Abenteuer Amerika in Kansas an und wurden herzlich von unseren Gastfamilien in Empfang genommen. In den kommenden Tagen hatten wir die Chance, in den amerikanischen Alltag einzutauchen. Im Gegensatz zu deutschen Schülern haben die amerikanischen Schüler in Bucklin jeden Tag denselben Stundenplan mit teils exotischen Fächern wie „farming“, „yearbook“ oder „shop“. Auf dem Programm stand aber nicht nur der Besuch unserer amerikanischen Partnerschule, wir unternahmen auch eine Zeitreise in den Wilden Westen der USA, besuchten das von einem Tornado zerstörte Greensburg, und besichtigten die Kansas State Fair. Außerdem waren wir Teil der Homecoming Week mit Lagerfeuer, Mottowoche, großem Heimspiel der Footballmannschaft und Schulball. Bei der großen Homecoming-Parade war erstmals auch ein bayerisch-deutscher Umzugswagen dabei! Bisheriger Höhepunkt war aber das gemeinsame Wochenende am Lake Wilson mit Wasserski, Wakeboarden und BBQ. Bald geht es weiter auf einen Roadtrip nach Chicago. Dank der großartigen Gastfreundschaft der Amerikaner wird uns der Abschied aus Bucklin aber sehr schwer fallen. Wer Lust hat, mehr über unsere Erlebnisse hier zu erfahren, kann gerne unseren Blog www.lsh-goes-america.de verfolgen und kommentieren.

10 Grußwort unseres neuen Schulleiters, Christian Czempinski

Liebe Schülerinnen und Schüler des LSH, liebe Eltern,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

liebe Freunde und dem LSH Wohlgesonnene,

 

seid und seien Sie alle zu Beginn des neuen Schuljahres sehr herzlich von mir begrüßt. Besonders herzlich willkommen heiße ich in unserer Schulgemeinschaft alle „Neuzugänge“ in der 5. sowie in den höheren Jahrgangsstufen - Eltern wie Schülerinnen und Schüler.

 

Ihr, liebe Schülerinnen und Schüler, werdet es sicherlich kaum mehr erwarten können, bis die Schule endlich wieder beginnt – Sie, liebe Eltern, aus anderen Gründen wahrscheinlich auch nicht. Denjenigen - ich denke da besonders an die Internatsschüler -, die möglicher-weise mit einem „mulmigen“ Gefühl dem ersten Schultag bzw. den ersten Wochen ent-gegenblicken, sei zur Aufmunterung gesagt: Ihr seid damit nicht allein. Auch ich bin neu an dieser Schule, auch ich habe ein leicht „mulmiges“ Gefühl, auch ich habe am 11. September - allerdings vor 42 Jahren – mit einem „mulmigen“ Gefühl Schultor und Internatspforte durchschritten. Gemeinsam werden wir die erste Zeit durch- und überstehen. Schon am ersten Tag werdet Ihr feststellen: Am Landschulheim Marquartstein seid Ihr herzlich will-kommen und ihr werdet euch schnell - in Schule wie Internat - einleben. Dafür sorgen die älteren Mitschüler, die Lehrkräfte, die Erzieher und natürlich auch ich.

 

Aber nun stelle ich mich nach dieser Begrüßung erst einmal vor: Mein Name ist Christian Czempinski. Seit dem 1. August bin ich neuer Schulleiter am Landschulheim Marquartstein. Wie der Tagespresse bereits zu entnehmen war, bin ich 52 Jahre alt, verheiratet und Vater zweier erwachsener Töchter. Meine ersten 25 Dienstjahre habe ich in Laufen an der Salzach, in Prien am Chiemsee - ich kenne also diese schöne Region - und zuletzt als Stellvertretender Schulleiter am Gymnasium Kirchseeon absolviert.

 

Mit großem Respekt vor dem, was auf mich zukommen wird, und mit großem Respekt vor den Menschen, mit denen ich künftig zusammenkommen und zusammenarbeiten werde, aber mit genauso großer Freude, Zuversicht und Offenheit gehe ich meine neue Aufgabe an. Insbesondere freue ich mich darauf, mit euch, liebe Schülerinnen und Schüler, und mit Ihnen, liebe Eltern, in Kontakt zu treten. Bitte scheut euch bzw. scheuen Sie sich nicht, in welchen Angelegenheiten und mit welchen Anliegen auch immer, euch bzw. sich an mich zu wenden. Meine Tür steht grundsätzlich jedem offen.

 

Ich bin fest davon überzeugt, dass wir ein gutes Verhältnis miteinander pflegen werden, dass wir problemlösend, innovativ und gedeihlich zusammenarbeiten werden. So appelliere ich an uns alle, engagiert dabei mitzuwirken, dass am LSH die hervorragende schulische wie persönliche Förderung und Entwicklung, das besondere Schulklima und das seltene  generationenübergreifende Miteinander nicht nur aufrechterhalten, sondern stetig weiterentwickelt wird. Ich will und werde meinen Teil dazu beitragen.

 

Nun wünsche ich uns allen einen guten Start in das Schuljahr 2017/18. Es möge interessante Begegnungen, vertiefte Freundschaften, neue Erkenntnisse, geweitete Horizonte, der eigenen Entwicklung förderliche Erfahrungen und natürlich schulischen Erfolg bringen.

 

Christian Czempinski 

Termine

November 2017

22 Unterricht am Buß- und Bettag Schule

Buß- und Bettag: Unterricht nach Montag-Stundenplan

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Unterricht

22.11.2017 07:55

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24 1. Leistungsstandbericht Schule

Ausgabe des 1. Leistungsstandberichts für die Jgst. 5 - 10

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Leistungsstandbericht

24.11.2017 07:55

Klassenräume

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29 Unterrichtsschluss um 12.55 Schule

Heute endet der Unterricht um 12.55. Der Nachmittagsunterricht sowie das Tagesheim entfallen.

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Kein Nachmittagsunterricht

29.11.2017 12:55

Schule

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29 Klassenelternversammlung der 10. Klassen Schule

Klassenelternversammlung der 10. Klassen: Information zur Oberstufe; anschließend Klassenelternabende mit Klassenleitern und Kernfachlehrern   (Festsaal, Klassenzimmer)

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Elternabend

29.11.2017 18:30

Festsaal

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Dezember 2017

01 Vollversammlung der 10. Jahrgangsstufe Schule

Vollversammlung der 10. Jgst.: Schülerinformation zur Oberstufe (Abiturjahrgang 2018/20)   (Festsaal)

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Schülerversammlung

01.12.2017 11:25 bis 01.12.2017 12:55

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01 Elternsprechtag Schule

Am 1.12. 2017 findet der erste Elternsprechtag statt. Sie haben die Möglichkeit, sich vorher Termine zu reservieren.

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Elternsprechtag

01.12.2017 15:00

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Nachrichten

Juli 2017

07 Abitur und Leistungssport: Michael Scheck

BSV-Kaderathlet unter den besten Abiturienten des LSH

Michael Scheck aus Aschau ist seit jungen Jahren begeisterter Langläufer und hat sich daher schon zur 5.Klasse entschieden seine gymnasiale Schullaufbahn am LSH-Marquartstein zu beginnen. Als Partnerschule des Wintersports bekam er hier die Unterstützung durch das PZW-Programm (Klasse 5-8) und anschließend durch das schulinterne Skimodell, das den Nachwuchssportlern die Koordination von Schule und Leistungssport erleichtert. Dennoch ist persönliche Motivation und Disziplin nötig um langfristig erfolgreich zu sein. Mit diesen Eigenschaften ausgestattet schaffte es Michael bis in den BSV-Landeskader und gehört zudem mit einem Abiturschnitt von 1,8 zu einem der besten des diesjährigen Abschlussjahrganges.

Aus sportlicher Sicht musste Michael in der Oberstufe aus gesundheitlichen Gründen einige Zwangspausen einlegen. Dennoch konnte er in der Saison 2016/17 ein paar regionalen Siegen im XC3 Cup landen und auch in der Saison 2015/16 waren trotz verspätetem Einstieg noch einige Erfolge drin: Platz 4 im Deutschlandpokal (Pursuit 15km FT), Gesamtsieg des XC3 Cups, Platz 3 beim Teamsprint bei der bayerischen Meisterschaft.

 

Michael über seine Zeit in der Oberstufe:

Die Ausübung von Leistungssport neben der gymnasialen Oberstufe erfordert meiner Meinung nach ein perfekt eingespieltes Team, und genau diesen Luxus konnte ich am LSH genießen. Dank des PZW Projekts war es mir möglich meinen Sport Skilanglauf neben dem normalen Schulalltag zu betreiben. Es herrschte stets enger Kontakt zwischen Schüler, Lehrer, Eltern und Trainer, sodass man immer die best mögliche Lösung für alle Herausforderungen und Hürden fand. Natürlich braucht man auch selbst viel Disziplin und Willen um diese Doppelbelastung zu meistern, aber hier am LSH hat man die besten Vorraussetzungen um all das zu schaffen. Ich möchte mich dafür vor allem bei meinen Sportkoordinatoren Herrn Kühnel und Herrn Ramoser bedanken, die einen herausragenden Job gemacht haben und bei Bedarf immer ein offenes Ohr hatten, sowie bei meinem Rektor Herrn Bauhofer.

Nun fokussiere ich mich auf die neue Saison um dort hoffentlich wieder Erfolge feiern zu können.

06 Dzień dobry, Warszawa! Auf nach Warschau!

Monika und Letitia erzählen vom Schüleraustausch der 8. Klassen mit Warschau, der von den Lehrern Heidi Pötscher und Florian Haigermoser ins Leben gerufen und begleitet wurde:

 Monika:

Heute am Dienstag geht es los. Es sind zwar ganze elf Stunden Zugfahrt, doch die Zeit vergeht schnell mit Gesprächen, viel Gelächter und mit Essen aus den mitgebrachten Lunchpaketen.

 

Letitia:

Um 21.00 kommen wir am Hauptbahnhof in Warschau an. Jeder ist ein bisschen nervös und gespannt, wie die Gastfamilien uns empfangen werden. Doch erst einmal ist von unseren Austauschpartnern nichts zu sehen. Wo bleiben sie nur? Ach ja, jetzt sehe ich eine Gruppe am Ende des Bahnsteiges, die auf uns zueilt, mit einem großen Plakat, das sie über ihre Köpfe halten: Marquartstein herzlich willkommen!steht in bunten Farben darauf. Die Gastfamilien, unsere Austauschpartner und die polnischen Lehrerinnen empfangen uns herzlich, und jeder redet aufgeregt mit jedem.

 

Monika:

Wie ein Gentleman nimmt mir mein Austauschpartner die Tasche ab, und ich lerne seine Familie kennen. Der Abend bei ihnen zu Hause ist sehr schön, wir lachen viel zusammen, aber ich bin heilfroh, als ich endlich ins Bett komme. War ja doch ein langer Tag!

 

Letitia:

Am nächsten Morgen treffen wir uns alle in der Schule. Wir werden in gemischte Gruppen aufgeteilt, in denen wir jeweils ein bestimmtes Thema, z.B. Vorurteile von Deutschen gegenüber Polen, und umgekehrterarbeiten. Nach einem Mittagessen in der Schulmensa gehen wir alle gemeinsam zum Bowling - und amüsieren uns darüber, dass sich Polen wie Deutsche genauso geschickt (bzw. ungeschickt!) anstellen.

 

Monika:

Die Woche in Polen vergeht schneller, als ich gedacht habe. Anfangs bin ich noch etwas ängstlich und unsicher, aber wir verstehen uns alle immer besser, und es entstehen allmählich wunderbare Freundschaften. Es ist zwar leider eine regnerische Woche, aber wir haben gemeinsam so viel Spaß, dass uns der Regen überhaupt nichts ausmacht.

 

Letitia:

Am Donnerstag besuchen wir das Warschauer Königsschloss. Es ist wirklich bewundernswert, dass die historischen Gebäude, die im 2. Weltkrieg völlig zerstört wurden, originalgetreu wiederaufgebaut wurden. Am Freitag steht der Besuch des Museums des Warschauer Aufstandes auf dem Programm, das die deutsch-polnische Geschichte auf unschöne Weise verbindet. Es wird uns bewusst, welch schreckliche Verbrechen die Deutschen in Warschau und Polen begangen haben. Wir sind sehr betroffen. Am Ende betont unser Museumsführer, wie wichtig es ist, dass sich gerade junge Deutsche und Polen begegnen, Freundschaften schließen und sicherstellen, dass sich so etwas nicht wiederholt.

 

Monika:

Am Nachmittag verabreden wir uns in der Stadt. Der Besuch eines Escape Rooms, Trampolinspringen und vor allem die riesigen Shoppingcenter Warschaus haben uns begeistert ;-)

 

Letitia:

Am Samstag unternimmt jeder etwas Schönes mit seiner Gastfamilie. Einige radeln an der Weichsel entlang, andere besichtigen das Schloss Wilanow oder besuchen ein Fußballspiel im neuen Nationalstadion.  Endlich ist auch das Wetter etwas besser. Am frühen Nachmittag treffen sich alle im Kopernikuszentrum, eine Art großer naturwissenschaftlicher Spielplatz, in dem wir wie neugierige Kinder von einer Attraktion zur nächsten rennen: eine Kugel, deren Bewegung man durch Gedanken steuern kann, ein simulierter Schiffsuntergang, optische Täuschungen und tolle physikalische Experimente, da ist für jeden etwas dabei. Die Stunden vergehen viel zu schnell. Am Sonntagnachmittag finden sich alle vor dem sogenannten Kulturpalast zusammen, das mittlerweile zum Wahrzeichen von Warschau geworden ist. Der Kulturpalast war ein Geschenk der Sowjetunion an die Warschauer, ein Palast für Kultur und Wissenschaft, der 234 m hoch ist und 3288 Räume hat. Wir fahren mit dem Aufzug zum 30. Stock und bewundern das Stadtpanorama von oben. Am Abend findet in der Schule eine Abschiedsfeier statt, bei der wir unsere Projekte vorstellen, uns für den schönen Aufenthalt bedanken und versuchen, die ungeheure Menge an polnischen Leckereien und Gerichten zu verspeisen, die die Gasteltern für uns vorbereitet haben. Unsere polnischen Austauschpartner bringen uns einen Rundtanz bei, bei dem schließlich alle begeistert mitmachen. Abends packe ich meine Sachen ein, und der Koffer geht fast gar nicht mehr zu, denn meine Gastfamilie hat mir viele polnische Süßigkeiten geschenkt. So ergeht es auch den anderen.

 

Monika:

Es war spannend, in eine polnische Familie zu kommen und eine Woche zusammen zu verbringen. Meine Familie war offen und freundlich und hat sich gut um mich gekümmert. Sicherlich werde ich irgendwann in den Ferien noch einmal nach Warschau fahren und dort alle besuchen. Und ein klein wenig neidisch bin ich auf die Klassen, die im nächsten Jahr nach Warschau fahren dürfen!

 

Letitia:

So ein Austausch ist etwas völlig anderes als Urlaub mit der Familie. Es war zwar leider etwas zu kurz, aber trotzdem war es eine tolle Woche für beide Seiten. Wir freuen uns schon auf den Gegenbesuch unserer polnischen Freunde im September!

 

Monika Steinbacher und Letitia Laubhuber

Mai 2017

20 Nachruf auf einen exzellenten Kameraden

Ein paar unsortierte Gedanken über Harald Dorsch anlässlich der Gedenkfeier im Festsaal des Landschulheims Marquartstein am 29. März 2017

 

von Erwin E. Appenzeller

 

Harald Dorsch war ein exzellenter Kamerad!

 

Man konnte mit ihm hochgeistige Diskussionen führen, über alle möglichen Themenbereiche der Musik, der Bildenden Kunst, der Literatur (einschließlich Krimis, Karl May und aller Arten von Comics), der Naturwissenschaften und der Philosophie, der Sprachwissenschaften , vor allem natürlich auch der Mathematik ...

 

Man durfte bei Harald Dorsch ungeniert klugscheißen und blödeln! Nur dumm daherreden, also einfach reden ohne wenigstens einigermaßen über einschlägige Hintergründe Bescheid zu wissen, das durfte man bei ihm nicht! Er hat’s gemerkt und einen gnadenlos auflaufen lassen! Denn er kannte sich in vielen Bereichen ungeheuer gut aus. Kein Wunder, wenn jemand 13000 Bücher besitzt und diese auch tatsächliche gelesen hat!

 

Gelegenheiten zur Kommunikation mit Harald Dorsch gab‘s zahlreich: In der Physikvorbereitung, beim Lehrersport (zwei Mal pro Woche), vor alle aber auch am Morgen, kurz nach sieben Uhr im Lehrerzimmer, wenn sich - meist dieselbe - Gruppe Lehrkräfte, meist Mannsbilder, über große Strecken schweigend, nur gelegentlich einen fundamentalen Gedanken in die Runde werfend, meist aber stumm vor sich hin sinnierend am zentralen Lehrerzimmertisch auf den oft lauten, mitunter nervenzerfetzenden Unterrichtsalltag vorbereitete. Harald Dorsch unterbrach diese Meditation oft dadurch, dass er jedem eine Blechdose mit Fisherman’s-Friend-Pastillen vor die Nase hielt. Danach wussten wir, der Tag kann kommen, wir sind gewappnet! Mitunter befand sich auch die eine oder andere Kollegin in dieser morgendlichen Altherrenrunde. Harald Dorsch hat auch dies meist sehr genossen!

 

Aber selten nur gestattete er einen Blick in sein Seelenleben. Nicht oft habe ich es erlebt, dass er so richtig aus sich herausgegangen ist. Einmal aber schon: Ich habe ihm ein kleines Spielzeugauto geschenkt, einen roten VW-Käfer mit schwarzem Dach. Ganz ohne jeden bösen Hintergedanken selbstverständlich!

Harald Dorsch hat die Anspielung verstanden, ja, er war geradezu aufgebracht ob meiner Taktlosigkeit, denn Schwarz und Rot sind die Farben des 1. FC Nürnberg! Das war natürlich für ihn, den gebürtigen Fürther, der von Jugend an als begeistertes Mitglied während aller Höhen und Tiefen treu zu seiner SpVgg Fürth gestanden hatte, schon ziemlich heftig!

Wir Kollegen kannten seine Anhänglichkeit von der SpVgg, aber auch viele seiner Schüler! Die wussten genau, wenn die SpVgg am Wochenende verloren hat, gibt’s am Montag wahrscheinlich eine Ex!

So haben wir früher oft  – Kollegen wie Schüler – jedes Fußballwochenende, wenn’s in der Sportschau um die SpVgg Fürth ging, an Harald Dorsch gedacht. Ich denke, das wird auch in Zukunft so bleiben! Derzeit stehen die Fürther auf Platz 6 der 2. Liga, während Nürnberg nur auf Platz 10 (Stand: März 2017) liegt. Harald wäre begeistert!

 

Auch seine Vorliebe für Asterix war allgemein bekannt. Mit großer Freude habe ich bemerkt, dass der Chor heute Notenmappen hat, bei denen auf der ersten Seite der Majestix abgebildet ist. Wer hat denn diese gute Idee gehabt? … [eine Schülerin aus dem Chor meldet sich] … Das war deine Idee? Klasse!

 

Mir drängte sich für den heutigen Tag ein Zitat von Miraculix in den Sinn, ein Spruch, mit dem sich dieser über den von den Römern entführten Troubadix äußert: Er ist ein exzellenter Kamerad!

 

(Das Foto zeigt Harald Dorsch beim Tag der Mathematik im Kreise seiner Schülerinnen, wie sie mit Hilfe eines Theodoliten die Höhe der Hochplatte vermessen.)

09 PZW verleiht Flügel

Trine Göpfert (6a) ist 11 Jahre alt und seit fast zwei Jahren PZW Schülerin am LSH. Sie startet für den WSV Reit im Winkl im Skispringen und der Nordischen Kombination. Sich als Mädchen für das Skispringen zu entscheiden ist immer noch etwas ganz Besonderes. Auf die Frage, warum Trine trotzdem unbedingt Skispringen will, gibt es eine einfache Antwort: „Weil man da fliegen kann!“

Und Trine fliegt weit. Über 50 m springt sie schon. Natürlich ist es ein langer Weg von den ersten kleinen Hüpfern mit Alpinski bis hin zum „Fliegen“. Vor fast vier Jahren hat Trine mit dem Skispringen angefangen, die letzte Saison war aber sicher die ereignisreichste bisher.

Nach mehreren Siegen im Laufe der Saison konnte Trine die Gesamtwertung des Bayerischen Schülercup im Skispringen gewinnen und wurde Zweite in der Nordischen Kombination. Einen besonders guten Tag erwischte Trine beim Bayerncup in Isny. Dort sprang sie Tagesbestweite aller Mädchen und Burschen von der K30.

 

In die nationale Wettkampfserie, den Deutschen Schülercup, sollte Trine diese Jahr nur einmal hineinschnuppern, da dort im Vergleich zu den anderen Wettkämpfen auf etwas größeren Schanzen bis K50 gesprungen wird. Alle Mädchen der Jahrgänge 2005 – 2003 werden in einer Altersklasse zusammengefasst, so dass Trine sich als eine der jüngsten im Jahrgang 2005 kaum Chancen ausrechnen durfte. Bereits beim ersten Wettbewerb auf  der K44  in Willingen demonstrierte Trine aber ihre Stärke in der Sprungtechnik und bekam im Technikwettbewerb die Gold-Bewertung der DSV-Trainer. Dass sie nicht nur schön, sondern auch weit springen kann zeigte sie in den beiden nächsten Wettbewerben, qualifizierte sich für die erste bayerische Mannschaft und wurde Dritte im spannenden Teamspringen. Damit durfte Trine natürlich auch zu den nächsten Wettbewerben im Deutschen Schülercup fahren. Die Skispringer müssen aber nicht nur Springen können, auch das allgemeine skifahrerische Niveau wird überprüft. Dafür gibt es ein Skirennen mit Langlaufski. Auf der anspruchsvollen Strecke wurde Trine Dritte. Schnell hatte sich Trine auch an die größeren Schanzen gewöhnt und steigerte sich ständig. Nach vielen vorderen Platzierungen krönte Trine ihre Saison mit einem Sprung auf 50,5 m. Das war der Sieg im Spezialspringen der Mädchen. Im Kombinationslanglauf nach der Gundersen-Methode musste sie sich nur von Anna Jäkle (SV Baiersbronn) einholen lassen und wurde Zweite.

 

Auch International konnte Trine sich in der vergangen Saison durchsetzen. Bei der Internationalen Kindervierschanzentournee gewann sie den Bewerb in Bischofshofen vor der starken Konkurrenz aus Österreich. Erstmals durfte Trine beim FIS Schüler Grand Prix in Ruhpolding starten. Dort treten junge Skispringer aus acht Nationen an. Im Einzelspringen von der K40 gelang ihr der 3. Platz. Der Sieg ging dabei an Nika Prevc, die kleine Schwester von Peter, Cene und Domen. Als beste deutsche Starterin ihres Jahrgangs, durfte Trine den Deutschen Skiverband beim Mannschaftsspringen vertreten. Gemeinsam mit ihren Teamkollegen Elias Malcher, Benedikt Gräbert und Erik Stolz gelang wieder der Sprung aufs Podest. Hinter Slowenien wurde es der Platz 2 im Mannschaftsspringen vor der drittplatzierten tschechischen Mannschaft.

April 2017

27 Abschlussfahrten und Abschlussprüfungen

Die Abiturienten des LSH Marquartstein hatten in diesem Schuljahr für ihre Studienabschlussfahrt die Auswahl zwischen einer Fahrt nach Stockholm, einer mehrtägigen Wanderung durch die Ötztaler Alpen und einer Reise in die Toskana.

Letztere wurde von knapp fünfzig Schülern gewählt und von Birgit und Toni Bader sowie Peter Straßer und Sandra Altmann begleitet. Von Viareggio aus, wo wir das Hotel Lukas in direkter Strandlage bezogen, führten unsere täglichen Exkursionen einmal nach Florenz, wo natürlich auch der Palazzo Pitti samt einer Karl-Lagerfeld-Ausstellung besucht wurde, einmal nach Pisa und nach Lucca. Besondere Aufmerksamkeit kam auch einer geführten Weinprobe und einer Schifffahrt in die Cinque Terre zu, die durch landschaftliche Schönheit und zauberhafte Badeplätze  glänzt. Um hoffentlich viele schöne Erfahrungen reicher ging es nach fünf Tagen wieder nach Hause.

Nun steht für die jungen Erwachsenen allerdings der Ernst des Lebens an, denn ab Anfang Mai beginnen die Abiturprüfungen, erst in Mathematik, anschließend in Deutsch, dann folgen bis Juni die übrigen Prüfungsfächer. Die Schulgemeinschaft des LSH Marquartstein wünscht den Abiturienten gute Nerven und viel Erfolg bei den anstehenden Prüfungen.

Mit einer Ausstellung des Kunstkurses von Karl-Heinz Hauser, die in den Kulturräumen der Schule werktags an Vor- und Nachmittagen noch bis 12. Mai zu sehen ist, verabschiedet sich der diesjährige Abiturjahrgang. Präsentiert werden Arbeiten von Schülerinnen und Schülern, die Kunst als Abiturfach gewählt haben. Da ist sicherlich viel Sehenswertes dabei.

27 Theatergruppe der wilden Kerle

 

Dass auch die jüngsten Schüler des LSH Marquartstein einiges auf dem Kasten haben, haben die etwa fünfzehn Fünftklässler und vier Siebtklässler bei der Theateraufführung „Hilfe, die Herdmanns kommen“ bereits unter Beweis gestellt. Mit viel Spielfreude und jeder Menge Energie wirbelten die Unterstufenschüler über die Bühne und spielten dabei eine Gruppe von Geschwistern, die als die schlimmsten Kinder ihres Stadtteils gelten. Sie lügen, stehlen, streiten und bringen alle zur Verzweiflung. Mit großer Begeisterung sah das Publikum ihnen dabei zu.

Birigt Bader, die die Gruppe leitet, wollte aber nicht nur einige Szenen auf die Bühne bringen, sondern setzte zuerst auf praktische Übungen, die die Aussprache (in Lautstärke und Deutlichkeit) und die Körperbeherrschung trainierten. Nun ist die Theatergruppe damit beschäftigt, „Wo die wilden Kerle wohnen“ einzustudieren. Sie haben den ehrgeizigen Plan, vielleicht noch in diesem Sommer eine Aufführung zu präsentieren. Man darf gespannt sein.

März 2017

22 „Business ist Krieg, Blut und Tränen“

„Top dogs“ - großartiges Oberstufentheater am Staatlichen Landschulheim

 

Business, das ist Krieg, Blut und Tränen“, stellt eine der entlassenen Führungskräfte fest. Unter diesem Titel könnte auch die gesamte bissige Gesellschaftssatire „Top dogs“ stehen, die im gut besuchten Festsaal des Staatlichen Landschulheims Premiere hatte. Die Theatergruppe der Oberstufe spielte das anspruchsvolle Theaterstück des Schweizer Schriftstellers Urs Widmer (1938 bis 2014) mit großem Engagement und starker Ausdruckskraft. Deutlich wurde die intensive Probenarbeit unter Regisseurin Sandra Altmann, die in den letzten Wochen von Birgit Bader unterstützt wurde.

Schauplatz des Stückes ist das elitäre Outplacement-Center, NCC (New Challenge Company), wo kürzlich entlassene Top-Manager lernen sollen, ihren Jobverlust zu verarbeiten und einen Neuanfang zu wagen. Vor einem gestrengen Therapeutenteam und immer im Kreise der anderen erzählen sie, wie sie ihre neue Lebenssituation ganz unterschiedlich erleben. Einige belügen sich und ihre Umwelt, andere sind grundlos aggressiv oder zeigen psychosomatische Beschwerden. Keiner kommt mit seiner Entlassung klar. Wie vom Autor beabsichtigt, spielen die Führungskräfte unter ihrem eigenen Namen, um ihre Austauschbarkeit zu verdeutlichen. Die „Top Dogs“ im Landschulheim sind Julia Damm, Katharina Hillermeier,  Marcel Kraus, Lara Putze, Veronika Schranzhofer, Penelope Spannagl, Maya Stocks, Karolina Weiß, Fabian Watzl und Lisa Weizendörfer. Allen gelingt es trotz der schwierigen Rollen gut darzustellen, wie sehr sie ihre Arbeit als Topmanager von sich selbst und jedem Privatleben entfremdet hat. Eine fährt nach der Entlassung sofort für drei Wochen in die Karibik, aber nach weiterem Nachhaken stellt sich heraus, dass sie dort das Hotelzimmer nicht verlassen hat. Ein anderer hat mit der Entlassung auch den prestigeträchtigen  Wagen verkauft, woraufhin er sofort das gleiche Modell mietet und in den nächsten Wochen jeden Tag pünktlich das Haus verlässt, allerdings den Tag im Kino verbringt… Alle wissen weder wie zwischenmenschliche Beziehungen geführt werden noch wie man Gefühle zeigt. Sie sind gefangen in dem Wahn, nach ihren alten Zielen zu streben – Macht, Einfluss, Ansehen und Geld.

In Rollenspielen und mit psychologischen Tricks sollen sie lernen, sich selbst zu „optimieren“. Besonders grotesk sind die „leichten Körpermanipulationen“ an Gang und Haltung, die die Klienten – gefangen im System - widerspruchslos hinnehmen und sogar dankbar befolgen. Die strikten Anweisungen bekommen sie vom Therapeutenteam mit Chefin (Robina Böhl), die durch Fingerschnippen ihrer Assistentin Sarah (Laura Niederauer), Psychologin (Lena Manzenberger), Körpertherapeutin (Anna- Marie Funk) und Stilberater Walter (Michel Nahidi) befiehlt. Im Kontrast zu den tragischen Rollen der Manager steht das witzig unbeschwerte Putzteam in weißen Schutzanzügen. Gerne überlassen „Dr.“ Schäffer (Julia Auer), Ines (Vivien Sarwar) und Dietmar (Thomas Lentner) ihre Purzarbeit dem wehrlosen Ivo aus der Ukraine (Stefan Knäusl).

Die Musik in den Umbaupausen stammt von  Peter Straßer. Hinter den Kulissen sorgen Martin Thoma und Philipp Craubner für eine einwandfreie Ton- und Lichttechnik. Der lang anhaltende Applaus am Ende des Stücks und die großzügigen Spenden der Zuschauer belohnten die Akteure für ihre großartige Leistung. Eine weitere Aufführung wird im Rahmen der Kulturtage im Juni im Freiraum in Übersee stattfinden.                        gi

15 Physiker am Eglsee

Nach dem Erfolg des P-Seminars „Planetenweg“ im Jahr 2011 plant auch dieses Jahr das LSH Marquartstein wieder die Verschönerung eines Wanderwegs. Wir arbeiten in unserem Seminar an einem interaktiven Wanderweg für Jung und Alt. Der Weg wird dem Planetenweg ähneln, aber dieses Mal lautet das Motto „Physikerweg“. Hier wollen wir Ihnen Physiker aus verschiedensten Bereichen, deren Errungenschaften, Modelle und Experimente vorstellen. Es geht aber nicht wieder an die Ache, sondern nach Unterwössen, genauer gesagt nach Brem, an den legendenumwobenen Eglsee. Ein Teil des Wegs wird restauriert und wird vermutlich im Juli 2017 fertiggestellt. Sobald wir mit der genaueren Planung fertig sind, folgen weitere Infos. 

Lisa-Marie Kawalla & Chiara Mazzaferro (Q11)

 

07 PZW-Schüler Silvio Riehl erfolgreich im Biathlon

Am Wochenende vom 17. - 19.Februar 2017 fand der 3.Deutsche Schüler Cup (DSC) Biathlon in Oberhof/Thüringen statt. Wo normalerweise die internationale Top-Riege um Edelmetall kämpft, sorgten drei Tage lang Nachwuchsathleten für Begeisterung. In den Disziplinen Einzel, Sprint und Staffel kamen aus ganz Deutschland Mädchen und Buben aus den Altersklassen S13 bis S15 zusammen, um sich zu messen.

Silvio Riehl (7c) startet für den WSV Aschau in der Schülerklasse S14 und trainiert am Stützpunkt in Ruhpolding. Am ersten Wettkampftag konnte Silvio seine läuferische Klasse präsentieren, aber durch die Belastung mit zu vielen Schiessfehlern landete er an diesem Tag im Mittelfeld.

Samstag hat dann ein anspruchsvoller Techniksprint über 4km mit 1x liegend und 1x stehend Schießen stattgefunden. Dort konnte er sich nach dem ersten Schießen an die Spitze setzen und erreichte nach zwei Schießfehlern und einer starken Laufleistung den 2.Platz – wohlgemerkt deutschlandweit.

Die nächsten Saisonhöhepunkte sind das Finale im DSC (Deutscher Schüler Cup) 10-12.03 und der 3-Länder Vergleichswettkampf 17-19.03, welche im Bundesleistungszentrum Ruhpolding stattfinden.

 

Auch bei den bayerischen Biathlon Meisterschaften 25/26.02. in Neubau/Fichtelberg war Silvio in Top Form und wurde Bayerischer Vize-Meister in der Klasse S14 über 5km.

Gestartet wurde am Samstagabend mit einem Nachtsprint über 4km mit 1x liegend und 1xstehend Schießen. Hier konnte Silvio trotz Laufbestzeit nicht punkten, da er mit 7 Fehlschüssen, die jeweils 30 Strafsekunden bedeuteten zu viel Strafzeit bekam. Damit landete er auf Platz 10.

Am Sonntag fand ein spannendes Rennen über 5km statt. Hier mussten die Athleten gleich 4 Mal an den Schießstand und abwechselnd liegend, stehend, liegend, stehend schießen. Silvio war mit fünf Schießfehlern und folglich mit einer Strafzeit von 75 Sekunden belastet. Dennoch konnte er durch eine Top-Laufleistung, wieder mit der Tagesbestzeit den 2.Platz und somit den Titel des Bayerischen Vize-Meister sichern. Der Sieg war mit einem Rückstand von nur 2,3 Sekunden auf den Erstplatzierten zum Greifen nahe.

03 Aus den Originalakten der Staatssicherheit der DDR

Ausstellung und Gespräch mit Zeitzeugen im Landschulheim

„Jugendliche im Visier der Stasi“ war eine beeindruckende Veranstaltung überschrieben, die Schüler der Klasse 10 b mit ihrer Geschichtslehrerin Anne Eberhard gestalteten. Im gut besuchten Festsaal des Staatlichen Landschulheims präsentierten sie eine Ausstellung, die sie aus Originalunterlagen der Stasi (Ministerium für Staatssicherheit der DDR) im Unterricht selbst entwickelt hatten. Um einen authentischen Eindruck von den Dokumenten zu bekommen, lasen die beiden Schüler Solvejg Hoch und Niklas Netzer ausgewählte Ausschnitte aus dem Originaldossier der Stasi über Manfred May. Der 1948 in Magdeburg geborene Künstler hatte seine fast 3000 Seiten zählende Akte zur Verfügung gestellt und war selbst anwesend, um Fragen zu beantworten. May war von 1968 bis 1989 intensiv bespitzelt worden, weil ihm eine „negativ feindliche, antikommunistische Einstellung“ gegenüber dem politischen System bescheinigt wurde, die auch in seiner Kunst zum Ausdruck komme. Trotz wiederholter Versuche war es May nie gelungen, in den Verein der Bildenden Künstler der DDR aufgenommen zu werden, was die einzige Möglichkeit gewesen wäre, seine Bilder auszustellen und zu verkaufen. Entlarvend ist die Menschen verachtende Wortwahl in den Berichten der IMs (inoffiziellen Mitarbeiter), die bei ihren „operativen Personenkontrollen“ vom beobachteten „Objekt“ sprechen, von „Nummer 2078“. Obwohl May nie eine konkrete Straftat begangen hatte, waren im Laufe der Jahre 40 IM mit ihm beschäftigt, um möglichst jeden seiner Schritte festzuhalten. May zeigte im Festsaal einige seiner sensiblen, hintergründigen Bilder, die sich mit dem Erlebten auseinandersetzen.

In der Ausstellung hatten die Schüler auf Schautafeln zu den Themen Flucht aus der DDR, Schülerprotest 1961, Jugendliche Inoffizielle Mitarbeiter und Eingesperrt – anschaulich das Wichtigste zusammengefasst. Ein Beispiel eines mit Gefängnis geahndeten Verbrechens: Drei 17jährige Schüler hatten eine Wandzeitung im Klassenzimmer „negativ verändert“ und erschienen einmal zu dritt alle in schwarzer Kleidung im Klassenzimmer. Dann legten sie dem Lehrer, der auch die Funktion eines Parteisekretärs inne hatte, ein schwarzes Band mit rotem Bonbon auf sein Pult. Resultat: Der Anführer der Jungen wurde mit fünf Jahren Haft bestraft, die beiden anderen mit je dreieinhalb Jahren.

 

Viel Applaus nach der Lesung und die angeregten Gespräche, die die Besucher anschließend mit Manfred May und den Schülern führten, zeigten, dass das Thema sie tief beeindruckt hatte. Die großzügigen freiwilligen Spenden kommen dem Bürgerkomittee  Thüringen zugute, das sich um die Opfer der politischen Verfolgung in der SED-Diktatur bemüht.                                    gi

 

Foto: Sovejg Hoch und Niklas Netzer (links) gestalteten mit dem Zeitzeugen Manfred May die Veranstaltung zu „Jugendliche im Visier der Stasi“ am Staatlichen Landschulheim Marquartstein.

Februar 2017

27 4. Platz der Langläufer beim Landesfinale am Ochsenkopf

Als Zweitplatzierter des Bezirksentscheids qualifizierte sich die Langlaufmannschaft der Jungen der Wettkampfklasse III für das Landesfinale in Neubau am Ochsenkopf. Leider musste das Landschulheim ohne seinen besten Läufer Silvio Riehl nach Oberfranken reisen, der wegen eines Infektes auf diesen Wettkampf verzichten musste. Die sehr junge Truppe hatte nach der langen Anreise am Montag noch die Gelegenheit, den sehr anspruchsvollen Techniksprint zu besichtigen, bei dem u.a. 8 Richtungstore bergauf zu durchlaufen waren sowie Omega-Kurven, Übersteiger, Schlupftore, Slalomstangen und am Ende ein Rückwärtstor. Dazu gab es einen deftigen Anstieg, die „Wand“ genannt – insgesamt ein sehr selektiver 2 km-Parcours.

Diesen bewältigten die Marquartsteiner im Einzelstart auch sehr gut, so dass nach dem ersten Wettkampftag ein 3. Platz zu Buche stand. Ein besseres Ergebnis verhinderten zwei Einfädler an den Slalomstangen. Trotz eines Sturzes erzielte Kilian Bauer noch die sechstbeste Zeit unter den 47 Teilnehmern!

Die entscheidende Staffel bestand aus einem Läufer in der klassischen und zwei Läufern in der freien Technik. Hier war gegen die sehr starke Wunsiedler Mannschaft nichts zu holen, die – deutlich älter – ihren Heimvorteil ausspielte und letztendlich noch aufs Stockerl fuhr.

Das Landesfinale, erstmals in Oberfranken ausgetragen, war von den Veranstaltern hervorragend organisiert und die Stimmung bei den Wettkämpfen ausgesprochen gut. Ein Sonderlob verdiente sich Joschi Althammer, der in stundenlanger Arbeit unseren Jungs super präparierte Ski herrichtete. Vielen Dank auch an die Firma SWIX, die das Wachs für das Bezirks- und Landesfinale zur Verfügung stellte.

Für das LSH am Start waren Stefan Mühlauer, Maxi Fischer (beide 5b), Linus Huber (6d), Paul Wittmann (6c), Valentin Althammer (7a) und Kilian Bauer (9a).

Bericht: Ralf Sepper

 

Ralf Sepper

27 Die Brokerinnen

Planspiel Börse 2016-2017

Zu Beginn des Wirtschaftsunterrichts der 10.Jahrgangsstufe steht „Marktlehre“ im Mittelpunkt. Dabei nehmen unsere Schüler im Rahmen eines Unterrichtsprojekts auch am Börsenspiel des Sparkassenverbandes teil.

Unter den etwa 200 Spielgruppen, welche von der Kreissparkasse Traunstein-Trostberg betreut wurden, belegte das Team von Antonia Poitevin, Jessica Barboni, Pia Decking und Amelie Leonhard  einen hervorragenden 8.Platz. Ihr Startkapital von 50.000,- fiktiven Euros hatten die vier „Brokerinnen“ um über 6% innerhalb von nur 8 Wochen vermehrt!

Herr Greimel, stellvertretender Filialleiter der Sparkassen-Geschäftsstelle Marquartstein,  überreichte der erfolgreichen Gruppe ihre Siegerurkunden und kleine Präsente als Anerkennung.

Bericht: Matthias Ramoser

22 Schulleiter Gerhard Pschorn verabschiedete sich

Mit einem fröhlichen Festabend verabschiedete sich Oberstudiendirektor Gerhard Pschorn von Lehrerkollegen, Mitarbeitern, Elternbeirat, Altmarquartsteinern und offiziellen Vertretern der Gemeinde in den Ruhestand. Er hatte zwei Jahre lang das Staatliche Landschulheim geleitet.

Zum Abschied hatte sich Pschorn als „Ambros-Fan“ und „Alt­68er“ ein Theaterstück mit Musik von den Kollegen gewünscht. Im Mittelpunkt des Abends stand daher die einfallsreich und witzig inszenierte Aufführung des Rusticals „Der Berg ruft“, frei nach Wolfgang Ambros.  Beim Spielen wurde deutlich, wie viel Spaß die Spieler schon beim Proben des Stücks gehabt haben mussten. Unter der bewährten Regie von Sandra Altmann wurde die Geschichte der armen Bergbauernfamilie am Fuße des Watzmanns aufgeführt. Gerhard Pschorn als Erzähler mit schwarzem Frack und Zylinder las die verbindenden Texte zwischen den einzelnen Szenen. Es geht um das ewige Gerufen-Sein vom bösen Berg Watzmann und der Verführung durch das Weib, dem die Männer nicht widerstehen können. Martin Bauhofer spielte den kernigen Bauern, seinen begriffsstutzigen Sohn Simon Hamberger. Die gehorsamen drei Mägde verkörperten Steffi Winter, Karin Haffner und Friederike Muttray und die drei derben Knechte, Gerd Geigenmüller, Gerhard Mayer und Karl-Heinz Hauser. Die „tiefgründigen“, stets mehrfach wiederholten Gespräche ließen die Zuschauer aus dem Lachen nicht herauskommen. Eine Szene zeigte, wie die Männer auf die Pirsch gehen, um die gewitzte Gämse - von Birgit Bader herrlich komisch dargestellt - zu erlegen. Der umjubelte Höhepunkt des Stücks aber war es, als der Bauernbua die überaus weiblich anmutige Gaitalerin, alias Christoph Müller (in der Aufführung am Mittwoch spielte diese Rolle Benny Riegel), trifft, die ihn lockt, den Watzmann zu besteigen…. . Auch er möchte jetzt unbedingt „auffi“, auch wenn es nicht nur sein Verderben bedeutet. Zwischen den einzelnen Szenen erklang mitreißende, fetzige Musik unter der Leitung von Michael Hiemke. Benny Riegel war am Schlagzeug zu hören, Simon Ehrl an der Gitarre, Peter Straßer am E-Bass und Gerhard Mayer an der Mundharmonika. Das einfallsreiche Bühnenbild hatte Kunsterzieher Karl-Heinz Hauser in Zusammenarbeit mit den Abiturienten des Kunstadditums entwickelt. Für die besonderen Klang- und Lichteffekte zeichneten die Abiturienten Lucca Duille und Karl Heinzelmann verantwortlich. Der Applaus für das außergewöhnliche „Alpendrama“ wollte nicht abreißen.

Gerhard Pschorn hatte sich ausdrücklich keine Reden und Grußworte zu seinem Abschied gewünscht. Bei diesen Reden werde gewöhnlich übertrieben und viel Positives gesagt, was dann besser zu einer Beerdigung passe, meinte Pschorn. Er selbst gab in einer humorvollen Rede einen kurzen Abriss seiner 38 Dienstjahre, von denen er 19 in Lateinamerika und 19 Jahre in Bayern verbracht hatte. „Es waren schöne, spannende, abwechslungsreiche, arbeitsintensive und lustige Jahre, die ich nicht missen möchte und die nahezu täglich Riesenspaß gemacht haben“, resümierte er. Frau Christel dankte er mit einem großen Blumenstrauß für ihre Unterstützung. Seinen Dank richtete er auch an alle engagierten Mitarbeiter und Ehrenamtliche des Landschulheims vom Hausmeister bis zum Leitungsteam und nannte dabei viele Namen. Er wolle nicht so weit gehen wie Erich Mielke in der Volkskammersitzung vom 13. November 1989  mit dem Ausspruch „Ich liebe euch doch alle“, aber er habe sich immer am Landschulheim sehr wohlgefühlt, so Pschorn. Trotz der fehlenden Lobesreden wurde die große Beliebtheit des scheidenden Schulleiters an dem nicht enden wollenden, sogar stehenden Applaus deutlich und den zahlreichen Geschenken. Vom Elternbeirat erhielt er eine große „Rubbellandkarte“, auf der man sein künftiges Reiseziel rubbeln kann, von den Altmarquartsteinern eine aufblasbare Liege für die beabsichtigten Reisen im Campingbus und von Bürgermeister Andreas Scheck zwei Karten für ein Fußballspiel in der Allianz-Arena in München, um nur einiges zu nennen. Noch lange wurde in lustiger Runde gefeiert.                                                    gi

22 Konzertfahrt der 5. Klassen: Great!

Am Montag, den 6.2.2017 fuhren die drei 5. Klassen des LSH nach Salzburg zum alljährlich stattfindenden Konzert des Mozart Kinderorchesters, das die Salzburger Mozartwoche abrundet und mittlerweile eine kleine Traditionsfahrt am LSH geworden ist. Organisiert wurde die Fahrt von den beiden Musiklehrkräften Astrid Zeitz und Michael Hiemke, Karin Haffner und Werner Wiedemann begleiteten diese Fahrt. Nach dem Konzert schrieben die Schüler ihre persönlichen Eindrücke über die Konzertfahrt nieder:

 

Am Montag, den 6.2.2017 waren wir im Salzburger Mozarteum und haben uns das Mozart Kinderorchester angehört. Besonders gefallen haben mir der englische Dirigent und die lustigen Busfahrten. Ich fand erstaunlich, dass Kinder in unserem Alter schon so toll ihr Instrument beherrschen wie andere Erwachsene. Insgesamt fand ich die Fahrt nach Salzburg sehr toll und lustig. Der englische Dirigent würde sagen: „great!“

Amelie Fernsebner, 5a

 

Am Montag, den 6.2.17 waren wir im Mozarteum in Salzburg. Leider war das Wetter ziemlich grau und nass. Das Konzert an sich war aber sehr schön. Das erste Stück war von Mozart, es war ein Traum. Das zweite Stück hatte den Namen „Fugo“, das hat mir am besten gefallen dieser tiefe Ton, einfach klasse. Das letzte Stück war von Haydn, ein Hornkonzert. Ein 20-Jähriger hat das schwere Horn flüssig spielen können. Ein Mädchen wurde mit ihrem Instrument Horn interviewt und sie hat mit acht Jahren zu spielen begonnen. Dann war das Konzert leider zu Ende. Insgesamt fand ich es super!

Lara Mombach, 5a

 

Besonders gut hat mir das Stück von Mozart gefallen, weil es sehr abwechslungsreich war. Erstaunlich fand ich das Stück von dem japanischen Fisch Fugo, weil es sich sehr gefährlich angehört hat. Interessant hat sich das Musikstück von Haydn angehört, weil der Hornsolist sehr gut gespielt hat. Außerdem war das Interview mit einem Mädchen, das selbst Horn spielt, sehr lehrreich.

Andrea Schumacher, 5b

22 Miriam Netzer: 2. Platz bei "Jugend musiziert"

Miriam Netzer (7 Klasse, Wahlfach Violine bei Sabine Weiskirchner) hat am vergangenen Samstag beim "Jugend musiziert" Wettbewerb gemeinsam mit Julia Schuster aus Traunstein als Violinduo in der schweren Kategorie der Streicherkammermusik einen sehr guten 2. Preis erspielt. In ihrer Altersgruppe waren sie damit das beste Duo. Wir freuen uns.

 

21 5. Platz für die Jungenmannschaft im Ski-Alpin-Bezirksfinale

 

Die Jungenmannschaft des LSH Marquartstein, bestehend aus Luca Tiede (10b),  Ben Harwalik, Lukas Garke, Lennart Klippel (alle 8b) und Moritz Beutelhauser (7a), vertraten ihre Schule  am 09.02. 2017 erfolgreich beim Bezirksfinale Ski Alpin in Garmisch-Partenkirchen. Das Rennen wurde am Weltcuphang des Gudibergs in zwei Riesenslalomdurchgängen durchgeführt. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnten sich unsere Jungs den 5. Rang im 10 Mannschaften großen Starterfeld sichern. Da das Team des LSH mit Abstand das jüngste unter den Top 5 war, konnten die Schüler und ihr Betreuer Herr Kühnel vollauf zufrieden mit dem Ergebnis sein.

Bericht: Stefan Kühnel

Januar 2017

29 LSH Alpine beim Kreisfinale auf den Stockerlplätzen

 

Mit drei alpinen Rennmannschaften war das LSH beim diesjährigen Kreisfinale der Traunsteiner Schulen in Ruhpolding wie immer stark vertreten. Das Team Jungen III (Ben Harwalik, Lukas Garke, Lennart Klippel alle 8b und Luca Tiede, 10b) schaffte als überlegener Kreismeister die Qualifikation für das oberbayerische Bezirksfinale in Garmisch-Partenkirchen. Dazu fuhr Lilli Schrittenlocher (6d) eine herausragende Bestzeit in der Startgruppe Mädchen IV und die beiden anderen Teams (Mädchen III mit Alina Aberger, 9b Isi Höger, 8b, Lea Schuster, 7a sowie Jungen IV mit Moritz Beutlhauser, 7a, Marco Nohl, Johannes Kolb, Hannes Mayer, alle 6a, und Kaya Böhm, 5c) erreichten jeweils den dritten Platz ihrer Startgruppen. (Bericht: Matthias Ramoser)


 

29 Deine heimlichen Stars am LSH

Der Weg zum Judoka

 

 

Hinter dem Aufbau eines Athleten zum Leistungssportler steckt beim Deutschen Judobund ein gutes Konzept. Angefangen mit den Gürtelprüfungen über Bezirks- und Bundes-Ranglisten-, bis hin zu DJB Sichtungs-Turniere, sind das Highlight eines jeden Jahres die Einzelmeisterschaften. Nach Altersgruppen gestaffelt, sind in der Klasse der U(nter)12 (-Jährigen) das am höchsten zu Erreichende, die Oberbayerischen Meisterschaften. In der Gewichtsklasse bis 37kg gibt hier vom Judo-Club Achental, dem Sportverein in deiner Schule, Jesse Höhne aus der Klasse 5c den Ton an. Ungeschlagen kann er seine Leistung aus dem Vorjahr wiederholen und wird ein zweites Mal in Folge auch 2016 Oberbayerischer Meister.

In der Klasse der U15 erreichen die Wettbewerbe ihren Höhepunkt über die Oberbayerische-, Südbayerische- und die Bayerische- auf der Süddeutschen Meisterschaft. Hier ist Lucas Kuttalek aus der 7c "der Mann": als "Wiederholungstäter" wird auch er zwei Jahre hintereinander Bayerischer Meister. Allein auf der Süddeutschen verlässt ihn das Glück. Eine kleine Unachtsamkeit im Halbfinale, in der Begegnung gegen dem späteren Erstplatzierten, erlaubt ihm "nur noch" den Kampf um den dritten Platz. Aber "auch Bronze steht ihm gut", befindet er zum Ende des Kampftages.

Die Klasse der U18 wird von den großen Traditionsvereinen dominiert. Der Mangel an Trainingspartner in den kleine Clubs macht sich endgültig bemerkbar. Zwar kein Zustand, den man in der U21 nicht nachholen kann, aber man merkt einfach, dass es zu wenig ist seine Erfahrung auf Turniere zu sammeln. Keine oder zu wenig zu wechselnde Partner im Verein machen schließlich den Routinemangel aus. In diesem Jahrgang gehen die Meisterschaften bis auf die "Deutsche". Im ersten Jahr in der U18 konnte allein Alex Körtvelyessy (10c) einen 5. Platz auf der Bayerischen ergattern. Auf der Süddeutschen muss er sich aber bereits chancenlos aus dem Turnier verabschieden. Im Jahr darauf erreicht David Kuttalek (bayerischer und süddeutscher Vizemeister aus der U15) nach dem Titel des Ober- und des Südbayerischen Meisters ebenfalls einen 5. Platz auf der Bayerischen; der 7. Platz auf der Süddeutschen war aber dann zu wenig für eine Qualifikation auf die Deutsche Meisterschaft.

Doch heuer wollen sie es alle besser machen! Dabei ist ein gebrochener Fingernagel bereits eine Verletzung wegen der ein Jahr hartes Training unbelohnt bleiben kann. Ein eingewachsener Zehennagel nagt an der Standfestigkeit. Wer nicht 100% und mehr geben kann, hat hier nichts mehr verloren. Anthea Pauli (10c) muss so verletzt, die Teilnahme absagen. David Kuttalek hingegen, bekommt als Bayerischer Kaderathlet die Chance, eine aus dem letzten Trainingscamp zugezogene Verletzung am großen Zeh auszukurieren. Die Kadertrainer setzen ihn aufgrund seiner andauernd guten Erfolge gleich auf die Landesmeisterschaft. In der Zwischenzeit holt sich am 14.01.2017 Johannes Hörterer (10d) den Titel des Oberbayerischen Meisters und erreicht Bronze eine Woche später auf der Gebietsmeisterschaft. Nur eine Niederlage muss er, gegen den späteren Erstplatzierten Giorgios Aslanidis vom ESV Ingolstadt hinnehmen. Es gilt "Daumen drücken" für unsere Schulkameraden für den weiteren Verlauf!

 

Als Sahnehäubchen im Judo gelten die Mannschaftveranstaltungen. Die Jugendliga, das Einsteigerevent, wo die Mannschaftsmitglieder aus den drei Altersgruppen U12, U15, U18 zusammengestellt werden, ist die beliebteste unter allen. Jeder Sieg bringt hier einen Punkt und zum Schluss wird gegengerechnet. Nachdem der Judo-Club 2015 für das erste Mal seit Bestehen den Meistertitel erringt, muss er sich 2016 im Halbfinale Teisendorf beugen und sich mit dem dritten Platz zufrieden geben.

Im René de Smét-Pokal männlich und beim Bayernpokal weiblich lassen die Bezirke Bayerns und zusätzlich München, ihre aus 20 Kaderathleten aus den Altersklassen der U15, U18 und der U21(die Gewinner und Zweitplatzierten der Bezirksranglisteturniere) bestehenden Mannschaften, gegeneinander antreten. Die Mannschaft der männlichen Judoka, der Lucas Kuttalek (7c) und David Kuttalek (10c) angehören, ist aktuell amtierender Meister. Das Team versetzt Mittelfranken, seit drei Jahren ungeschlagen, mit einem deutlichen Endergebnis von 16:4 auf den 2. Platz. Die Mädchen-Mannschaft, verstärkt durch Anthea Pauli (10c), erreicht einen überzeugenden 3. Platz.

 

Der Judo-Club Achental hat zusammen mit deiner Schule eine Sport-Arbeitsgemeinschaft gegründet. Jeder Schüler darf im Training mitwirken ohne im Verein Mitglied zu sein. Zwar ist auf lange Sicht die Mitgliedschaft anzustreben, aber für den Anfang bist du auf dem Weg ins, im und aus dem Training über die Schule unfallversichert. Das Ziel dieser Vereinigung ist, eine Mannschaft für das größte sportliche Schülerevent "Jugend trainiert für Olympia" zu stellen. Der erfolgreichste Judoka Deutschlands, Ole Bischof, hat seine Karriere auch in diesem Mannschaftswettbewerb begonnen und gewann letztendlich die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 2008 in Beijing. Vier Jahre später beendete er seine Karierre nachdem er die Silbermedaille bei den Spielen in London gewann. Seitdem ist er Vizepräsident im DOSB, dem Deutschen Olympischen Sportbund.

 

Sei dabei! Gib dir einen Ruck und trau dich in ein großes Abenteuer!!! Die Trainingszeiten erfährst du unter judo-club-achental.de

 

 

 

29 Kopfrechenwettbewerb 2016

 

Im Anschluss an dem erfolgreichen internen Wettbewerb am LSH-Marquartstein und externen Wettbewerb gegen das Karolinen-Gymnasium in Rosenheim im Juli 2016, entschied sich unser Mathematik-Seminar, von Frau Winter geleitet, im Dezember 2016 einen weiteren Kopfrechenwettbewerb für unsere neue 5. Jahrgangsstufe zu veranstalten.

 

Nach zahlreichen Vorbereitungen und „Challenges“, bei denen sich die Schüler für unseren Kopfrechenwettbewerb qualifizieren konnten, fand der Kopfrechenwettbewerb dann am 20.12.2016 statt. Zum einen traten jeweils die vier besten aus der 5a (Luca B., Felix G., Eva W. und Felicitas B.), aus der 5b (Naomi von S., Tobias K., Oskar P. und Martin P.) und aus der 5c (Paul S., Tobias M., Tim R. und Anton K.) zu einem Einzelwettbewerb an. Zum anderen traten zusätzlich noch jeweils vier weitere Schüler aus jeder Klasse zu einem Gruppenwettbewerb gegeneinander an.

 

In der ersten Runde des Einzelwettbewerbs bekamen alle Kandidaten ein Blatt mit 40 Aufgaben, die sie ohne Nebenrechnungen zu lösen versuchten. Die sechs Schüler, die am meisten Aufgaben richtig bearbeitet hatten, kamen in die zweite Runde. In der nächsten Runde traten die sechs Schüler Naomi von S., Tobias M., Tim R., Anton K., Martin P. und Luca B. zum Halbfinale an, bei dem jedem einzelnen Schüler nacheinander eine Aufgabe gestellt wurde. Die ersten beiden, die zwei Aufgaben richtig beantworten konnten, Luca B. und Martin P., standen dann im Finale. Tobias M. (5c) ergatterte sich in der zweiten Runde noch den dritten Platz. Die finale Runde war ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Luca B. (5a) und Martin P. (5b), denn die Kandidaten beantworteten so viele Aufgaben richtig bis es in einem „Stechen“ endete, bei dem sich Luca B. als Gewinner durchsetzte. Herzlichen Glückwunsch!

 

Beim Gruppenwettbewerb bekamen die Klassen-Teams nacheinander Kettenaufgaben gestellt, die sie im Kopf ausrechnen mussten. Nach zwei Fehlern schied die Gruppe der 5a als erstes aus. Darauf folgte dann schon das Finale, beidem das Team der 5b und der 5c knifflige Textaufgaben in ihrer Gruppe gemeinsam lösen sollten. Die Gruppe die als erstes drei Aufgaben richtig beantwortet, würde gewinnen. Zuerst legte die 5b mit zwei richtigen Antworten vor, jedoch gab das Team der 5c die Hoffnung zum Sieg nicht auf! Daraufhin holte die 5c mit zwei richtigen Antworten auf und dies  bedeutete, wer die nächste Aufgabe richtig löste, gewinnt den Gruppenwettbewerb. Zum Schluss erzielte die 5c den dritten Punkt und damit auch den Siegerplatz.

 

Am Ende unseres Wettbewerbes konnten sich die Sieger jeweils einen von vielen Preisen, wie zum Beispiel Spielsachen, Gutscheine, Mützen oder Handschuhe, aussuchen. Auch die anderen Teilnehmer bekamen Kartenspiele, USB-Sticks und Kugelschreiber für ihre Teilnahme am Kopfrechenwettbewerb 2016.

 

 
 


Rebecca Nolan

29 Erfolge unserer Wintersportler

Training macht sich bezahlt!

Endlich wieder ein richtiger Winter!!! Die Skimodellschüler des LSH und ihr Betreuer PZW-Koordinator Stefan Kühnel nutzten die gute Schneelage und konnten diese Saison das erste Schneetraining schon im Dezember ansetzten und auch im neuen Jahr regelmäßig fortsetzen. Denn Beginn machte die Trainingsgruppe mit einer Alpineinheit auf der Steinplatte. Im Januartraining lag der Schwerpunkt auf Langlaufeinheiten, die auf der nahegelegenen Marquartsteiner Loipe absolviert wurden. Die Kooperation in Form einer SAG zwischen LSH und TSV Marquartstein hat sich hierbei ausgezahlt. So hat Jugendtrainer Joschi Althammer die Trainingsgruppe tatkräftig unterstützt und die Einheiten durch seine Ideen und Übungen bereichert. Schüler und Betreuer hoffen auf weiterhin gute Wintersportbedingungen, so dass noch viele erfolgreiche Trainingseinheiten auf Schnee absolviert werden können.

Langläufer des LSH Marquartstein mit Podestplätzen beim Bezirksentscheid in Sachrang

Beim diesjährigen Bezirksentscheid der Skilangläufer am 18.01.2017 in Sachrang ist das LSH Marquartstein mit drei Mannschaften und insgesamt 16 Schülerinnen und Schülern an den Start gegangen. Bei bitterkalten, aber ansonsten top Bedingungen hatten die Schüler einen anspruchsvollen 2km Rundparkour mit einigen Anstiegen und engen Kurven im Anschluss an Abfahrten zu absolvieren.

Die jüngeren Schüler starteten in der Wettkampfklasse IV mit einer gemischten Mannschaft und konnten in der Besetzung Miriam Netzer, Julia Aberger, Trine Göpfer, Linus Huber, Stefan Mühlauer und Maxi Fischer eine  starken dritten Platz erreichen. Um knappe 19 Sekunden in der Mannschaftswertung verpasste das Team den 2. Platz, der die Qualifikation zum Landesfinale bedeutet hätte.

Die Schüler der Jahrgänge 2002-2005 der Wettkampfklasse III, konnten durch den Silberplatz in der Teamwertung den Sprung zum Landesfinale perfekt machen. Die Mannschaft mit Kilian Bauer, Silvio Riehl, Valentin Althammer, Vitus Heigenhauser und Paul Wittmann mussten sich nur von der Konkurrenz des Gymnasiums aus Tölz geschlagen geben. Beide Teams werden Oberbayern beim Landesfinale in Fichtelberg 30.01.-01.02. vertreten.

Die Schülerinnen der Wettkampfklasse III mussten ersatzgeschwächt an den Start gehen und sind mit der Besetzung Sonja Butz, Amelie Szesnat, Anna Wörndl, Josefine Fembacher und Svenja Sonntag auf dem 8. Platz gelandet.

Die Schüler um Mannschaftsbetreuer Stefan Kühnel konnten wieder auf die tatkräftige Unterstützung durch einige Eltern bei der Athletenbetreuung und als Serviceteam bauen. Ein Besonderer Dank geht an unsere Wachsmänner Joschi Althammer und Roland Netzer, die den Skiern vor Ort noch den entscheidenden Speed verleiten. 

 

17 Viel Applaus beim Weihnachtskonzert

Ein fröhliches Weihnachtskonzert in ungezwungener Atmosphäre fand mit Schülern aus allen Jahrgangsstufen im voll besetzten Festsaal des Staatlichen Landschulheims statt. Sowohl was die Musik betrifft als auch die wechselnden Gruppen und Solisten wurde ein buntes, abwechslungsreiches Programm mit traditionellen Stücken aus vergangenen Jahrhunderten, ebenso wie mit vielen modernen Weisen geboten. Organisiert und geleitet wurde das Konzert von den Musiklehrern der Schule Astrid Zeitz und Michael Hiemke, sowie den Instrumentallehrerinnen Corinna Halder und Sabine Weiskirchner. Der Chor gab traditionelle Lieder zum Besten wie „Gloria in excelsis deo“ oder den Andachtsjodler ebenso wie mitreißende englische Songs wie „Caravan of Love“. Mit jazzigen Stücken, zum Beispiel „A Chili Pepper Christmas“, erfreute die Bigband auf ihren Blasinstrumenten ebenso wie die Leistungen von Streicherensemble und Querflötenensemble. Dazwischen spielte ein Kammermusikquartett mit den Musiklehrern und Lilly Pavlak auf der Violine den ersten Satz aus Mozarts „Kleine Nachtmusik“.

Hohes Niveau beim Musizieren bewiesen auch die Solisten bei ihren Auftritten, so Jugend musiziert-Preisträgerin Annabell Vacano auf der Violine mit einer Fantasie von Georg Philipp Telemann wie auch Marie Hauzel am Klavier, die die ungarische Rhapsodie Nr. 15 von Franz Liszt kraftvoll und ausdrucksstark interpretierte. Hauzel studiert seit diesem Schuljahr neben der Schule an der Musikhochschule Mozarteum in Salzburg und gibt bereits Klavierkonzerte in der ganzen Welt.

Große Heiterkeit löste das Vokalensemble mit der musikalischen Interpretation des Videofilms „Grandma got run over by a reindeer“ aus, der gleichzeitig auf einer großen Leinwand gezeigt wurde. Zum krönenden Abschluss traten nochmal der Chor und die Bigband mit dem mitreißenden Stück „Mary`s Boychild“ auf. Insgesamt war es ein gelungenes Weihnachtskonzert, das vom Publikum mit lange anhaltendem Applaus  belohnt und reichlichen Spenden belohnt wurde.(Bericht und Foto: Christiane Giesen)

10 Die Pläne der Schülersprecher

Fabian Watzl (Q11), Maja Glauner und Paulina Peterhardt (beide 10. Klasse) wurden im Schuljahr 2016/17 als Schülersprecher gewählt. Fabian beantwortete stellvertretend für das gesamte Trio einige Fragen:

War es schon immer dein Wunsch, Schülersprecher zu werden?Fabian: Das hat sich so entwickelt: angefangen habe ich als Tutor und bin dadurch auf den Geschmack gekommen, mich für die Schulgemeinschaft zu engagieren. Deshalb habe ich mich in diesem Jahr wieder zur Wahl gestellt, nachdem ich das Amt als Schülersprecher schon letztes Jahr inne hatte.

Hast du dich über die Wiederwahl gefreut?Fabian: Natürlich! Es zeigt doch, dass mich viele Leute für befähigt halten und das ist ein großes Kompliment.

Welche Pläne habt ihr für das Schuljahr 2016/17?Das wird sich zeigen, es soll ja auch eine Überraschung werden. Allerdings versuchen wir für jede Klassenstufe Feste, Fahrten und Vorträge zu organisieren. Am Ende des Jahres wissen wir mehr.

Was gefällt dir am LSH Marquartstein?Das Schulgelände! Es ist einfach schön, an einer Schule zu sein, die nicht nur aus Beton besteht. Außerdem schätze ich die verhältnismäßig kleine Schulgemeinde. Schüler und Lehrer haben hier meist ein gutes Verhältnis zueinander.

Welche Dinge würdest du an unserer Schule gerne verändern bzw. verbessern?Auch wenn etwas gut funktioniert, kann man immer noch etwas verbessern. Das gilt zum Beispiel für Feste wie auch für das Mit- und Untereinander an der Schule.

Das Foto zeigt die drei Schülersprecher:

 

Dezember 2016

17 Lesewettbewerb

Am 25. 11. fand im Festsaal des LSH der diesjährige Lesewettbewerb statt. Wie in jedem Jahr waren die Schülerinnen und Schüler der sechsten Jahrgangsstufen aller Schulen in Deutschland aufgerufen, die oder den besten Leser zu suche.

Aus jeder unserer 6. Klassen wurden im Unterricht zwei Kandidaten ausgewählt. Diese acht saßen nun am Freitag in der 5. und 6. Stunde auf der Bühne im Festsaal, ihre Klassenkameraden bildeten das Publikum. Die Jury bestand nicht nur aus den vier Deutschlehrern dieser Klassen, unterstützt wurden sie in diesem Schuljahr durch sechs Tutoren, die sich sehr engagiert beteiligten.

Zuerst wurde ein Text gelesen, den  jeder Teilnehmer vorbereitet hatte. "Die 13 1/2 Leben des Käptn Blaubär" waren dann der unbekannte Text, aus dem jeder der acht Teilnehmer einen Abschnitt vorlesen durfte.

Die Entscheidung fiel nicht leicht, aber am Ende waren sich alle einig: Sophia Wössner aus der 6b wird die Schule beim Kreisentscheid in Traunstein vertreten. Ihr dazu viel Glück und allen Teilnehmern herzlichen Dank für das Engagement. Dank auch noch an die Buchhandlung Mengedoht aus Marquartstein, die für die ersten drei Sieger Buchgutscheine als Preise zur Verfügung stellte.

Herr OStD Pschorn überreichte der Siegerin anschließend die Urkunde und gratulierte im Namen der Schule recht herzlich (vgl. Foto).

 

09 Ein farbenprächtiges Wandrelief aus Keramik

Ein großartiges, phantasievolles Wandrelief aus  Keramik schmückt seit kurzem das Untergeschoß des Staatlichen Landschulheims Marquartstein. Passend zu den hier untergebrachten Fachräumen für Erdkunde und Biologie haben die Schüler von zwei Projektseminaren im Fach Keramik in den letzten beiden Jahren ein Wandbild zum Thema „Evolution“ entworfen und keramisch modelliert. Unter Leitung der akademischen Bildhauerin Majlis Dobel wurde die Evolutionsgeschichte der Menschheit vom Einzeller bis zur modernen Zivilisation dargestellt. Inmitten der Bildkomposition von vier auf zweieinhalb Metern strahlt die Sonne, um die herum sich zu Wasser und zu Land die Lebewesen entwickeln. Es gibt eine Unmenge auch humorvoller Anspielungen zu entdecken, die verschiedene Interpretationen zulassen. Der Baum der Erkenntnis mit Schlange und roten Äpfeln scheint aus den Tiefen des Meeres zu erwachsen und wird von einem Specht durchbohrt. Während auf einer Seite ein Löwe neugierig um die Ecke spitzt, erheben sich auf der anderen Seite Wolkenkratzer und Funktürme am bedrohlich roten Himmel über der Stadt.

Bei der fröhlichen Vernissage anlässlich der Fertigstellung des Wandreliefs freute sich Schulleiter Gerhard Pschorn über das gelungene Kunstwerk, das auf außergewöhnliche Weise die Schule verschönert. Ein Höhepunkt der Vernissage war es, als Anna Steil, eine Teilnehmerin des P-Seminars, auf einer selbst getöpferten E-Geige ein Stück spielte – höchstwahrscheinlich ist es die einzige, spielbare E-Geige der Welt aus Ton.   

                      Text und  Foto: Giesen

November 2016

27 Sophie Lechner zur Saisonvorbereitung in der Langlaufnation Norwegen

Die ambitionierte Skimodellschülerin Sophie Lechner, die die 10. Klasse des Landschulheims Marquartstein besucht, befindet sich momentan zur Saisonvorbereitung und zum sportlichen Austausch auf einem sechswöchigen Aufenthalt an dem norwegischen Sportgymnasium in Geilo. Norwegen ist zurzeit die  dominierende Nation in Sophies Sportart Skilanglauf und traditionell ein Mekka der nordischen Disziplinen. Der auf private Initiative zustande gekommene Aufenthalt ist somit eine einmalige Gelegenheit, die norwegische Nachwuchsförderung aktiv mitzuerleben. Um den Aufenthalt von schulischer Seite zu ermöglichen, bekommt die erfolgreiche  Skimodellschülerin hierzu die nötige Unterstützung unserer Schule.

Nach einem einwöchigen Trainingslager, schildert Sophie ihre Eindrücke des Trainings- und Schulalltags:

Es klappt alles sehr gut, alle sind sehr nett und das Training macht sehr viel Spaß.

Der normale Tag unter der Woche startet mit einer zwei bis dreistündigen Trainingseinheit um 8:30 Uhr, danach sind ca. zwei Stunden frei, in denen die Schüler nach Hause gehen können um zu essen und sich für die Schule fertig zu machen. An den Tagen an denen schon am Morgen eine Einheit stattfindet beginnt der Unterricht um 11:45 und geht bis um 14:50 Uhr. Nachdem man von der Schule nach Hause kommt wird meistens gegessen und erst einmal entspannt. Für den Rest des Tages gibt es verschiedene Möglichkeiten, meistens schließt man den Tag aber damit ab, dass man doch nochmal raus geht um zu trainieren  oder man trifft sich mit Freunden um zusammen Tacos oder Waffeln zu essen. (Bericht Sophie Lechner)

Die Schulgemeinschaft des LSH Marquartstein wünscht Sophie weiterhin einen erfolgreichen und spannenden Aufenthalt in Norwegen!

23 Tödliches Alpenglühen

Der Knecht Franz wurde auf dem Hof des Großbauern und Bürgermeisters Alois Huber brutal mit einer Axt erschlagen. Wer war der Mörder und welches Motiv hatte er? War es eine Beziehungstat oder hatte einer der Verdächtigen ein anderes Motiv? Wie wäre es mit Ludmilla Huber, der blutjungen und bildhübschen Frau des Bürgermeisters, die vor ihrer Ehe in einer Table-dance-Bar von Ludwig Huber, dem Bruder ihres Mannes, gearbeitet hat. Oder was ist mit Xaver Huber, dem nichtsnutzigen Sohn Alois Hubers, der zu nichts zu gebrauchen ist und sich seinen großzügigen Lebensstil von seinem Vater finanzieren lässt. Und wer hatte überhaupt - abgesehen von der Magd Resi - ein glaubwürdiges Alibi?

Fragen über Fragen, denen das W-Seminar „Krimi“ während eines Dreigangmenues nachging. Es wurde engagiert nachgefragt, diskutiert, insistiert und immer wieder sah sich ein anderer Verdächtiger durch die Fragen seiner Mitspieler in die Enge getrieben, bis schließlich der „der oide Sepp“ als der wahre Mörder entlarvt war. Zusätzliche Unterstützung erhielten wird durch den Kommissar Angermeier, der uns immer wieder mit neuen Hinweisen weitere Tipps gab.

Für alle, die Krimis nicht nur gerne lesen, sondern auch erleben, ist ein Krimi-Dinner eine unterhaltsame und spannende Art dies zu tun!

 

Bericht: Katharina Wagner

 

08 Literarische Arbeiten der 5b

Die ersten Wochen an der neuen Schule sind gut überstanden. Schüler und Lehrer haben sich schon kennengelernt und gemeinsam viel gelernt. Aber nicht nur „trockene“ Grammatik und Aufsatzschreiben standen im Deutschunterricht von Katharina Wagner und ihrer 5b auf der Tagesordnung. Der Herbst lud die Klasse ein, bekannte Herbstgedichte zu besprechen und selbst als Dichter tätig zu werden! Hier ist eine kleine Leseprobe ..... und mehr gibt es im Klassenzimmer der 5b!

 

Ich bin die Biene. Kinder, ich bin am Ende.

Und ich sammelte im vergangenen Jahr Pollen immer mehr

All den Honig stellte ich her.

Bitte um eine kleine Spende.

Biene, komm nur her!

Biene, hier gibt es ein paar Blumen mehr!

Und besten Dank für die Arbeit!

(von Martin Pletschacher, Maximilian Schwabl und Stefan Mühlauer)

 

 

Ich bin die Spinne. Kinder ich bin am Ende.

Ich spann die Netze groß und fein,

Und die Mücken flogen ins Netz hinein.

Bitte um eine kleine Spende.

Spinne komm nur her!

Spinne, Mücken gibt`s hier noch mehr!

Und besten Dank für die Arbeit!

(von Luzia Tiefenböck und Leni Langner)

02 Kleine Dinge – große Wirkung

 

Ausstellung zur Mikroskopie am LSH Marquartstein

Am 10.10.2016 begrüßten die elf Teilnehmer des P-Seminars Biologie  zusammen mit ihrer Lehrerin Frau Spahn die anwesenden Gäste mit einem Sektempfang zu ihrer Fotoausstellung. Präsentiert wurden selbst angefertigte Fotografien von ausgewählten Präparaten, gedruckt auf feinem Alu-Dibond. Diese Präparate  reichten von Alltagsgegenständen wie Natrium-Chlorid, auch bekannt als Kochsalz, bis hin zu Naturgegenständen wie Federn, Blumen oder kleinen Tierchen. Das Seminar versuchte somit die Besucher der Ausstellung ein wenig in ihre selbst erschaffene Welt des Mikroskopierens einzuführen und Ihnen somit zu zeigen, dass auch sehr kleine Dinge einen großen Eindruck hinterlassen können.

An dieser Stelle möchten wir uns gerne bei unseren Sponsoren, nämlich der VR Bank Marquartstein, dem Bund der Altmarquartsteiner, Regine Käuffer und der Buchhandlung Mengedoth für die Finanzierung, bei unserer Lehrerin für ihre ständige und tatkräftige Unterstützung und bei allen Besuchern für ihr Interesse bedanken.

Artikel von Vanessa Lund Q12

02 Sicherheit getestet

Im Oktober 2016 fand in den Internatsgebäuden eine groß angelegte Feuerwehrübung statt, bei der unter Einsatz von künstlichem Rauch überprüft werden sollte, ob Schüler auch aus den oberen Etagen in kurzer Zeit evakuiert werden können. Es ist alles gut gegangen, so dass sich Schüler, Lehrer und Erzieher weiterhin zu Recht in Sicherheit wiegen können.

Oktober 2016

17 Kleine Dinge – große Wirkung